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Der Prignitzer

22. Oktober 2017 | 23:17 Uhr

1000 Besucher im Elbkinderland

vom

svz.de von
erstellt am 05.Sep.2010 | 04:58 Uhr

Wittenberge | Ein schöneres "kleines" Finale hätte sich Rolf Zuckowski für seine Elbkinderland-Tour kaum wünschen können: Mehr als 1000 Besucher vor der tollen Kulisse der alten Ölmühle, vier Chöre mit insgesamt 130 Kindern und strahlender Sonnenschein machen den Wittenberger Halt auf der Reise durchs Elbkinderland am Sonnabend für Künstler und Zuhörer zu einem Erlebnis, an das man sich noch lange erinnern wird.

Solo, mit einem Liebeslied - "Wie man es von mir erwartet" - eröffnet Zuckowski die Show, aber schon beim zweiten Stück entern die Steppkes unter dem Jubel der jungen und junggebliebenen Besucher die Bühne. "Elbkinder spielen Kapitän, Elbkinder wolln auf Reisen gehn, Elbkinder spucken in den Wind, weil es Jungs und Mädchen von der Elbe sind", tönt es aus den Lautsprechern. Und da die Elbkinder natürlich nicht nur aus Deutschland kommen, mischen sich die Stimmen der Kinder aus Prelouk zu einem deutsch-tschechischen Satzgesang.

Weiter geht es durch das "Europa Kinderland", wo kleine Europäer immer näher zusammenrücken. Dann haben die Elbkinder Glöwen ihren großen Auftritt und verzaubern mit der neugierigen Made von Heinz Erhardt und dem Rainbowsong. Hier verrät Zuckowski den Kindern ein Geheimnis: "Jeder sieht immer seinen eigenen Regenbogen."

Begeisterung bei Alt und Jung

"Das Lied mit dem Regenbogen war sooo toll", freuen sich Maria und Patricia aus Schönfeld. "Eigentlich war das alles schön", ergänzen Paul und Emmelie. Und auch ihre Mütter sind begeistert. "Es ist einfach toll, wie Rolf mit den Kindern umgeht und ihnen die Inhalte seiner Musik vermittelt", sagt Angela Schulz. Auch Brigitte Drewes, Erzieherin in der Perleberger Kita Piccolino, ist begeistert. "Wir singen die Lieder von Rolf Zuckowski natürlich mit unseren Kindern, aber es live zu hören, ist doch was anderes."

Das bestätigen Meike, Merle und Sonja aus Lüneburg, die mit Rolf Zuckowski aufgewachsen sind und seine Musik auch mit Anfang 20 noch lieben. "Es ist der Held unserer Kindheit und endlich sind wie wieder auf einem Konzert."

Im zweiten Teil der Show kommen auch die Kinder der Comenius-Schule Tangermünde und die Lokalmatadoren - der Jahnschul-Chor - zum Zuge. Mit dem "Regenbogenlied", "Wir sind Kinder einer Erde" und vor allem dem a capella gesungenen Stück "Die Beine sind zum Wandern da" trieben die jungen Elbstädter der einen oder anderen Mutti und Omi Freudentränen in die Augen. Die "Lieder, die wie Brücken sind" aus allen 130 Kinderstimmen bildeten schließlich das furiose Finale, und auch das Publikum sang lauthals mit.

Doch auch nach Ende der Show bleibt Rolf Zuckowski der liebe Onkel, der jeden Autogrammwunsch erfüllt. So kommen auch die drei Lüneburgerinnen zu ihrem heiß ersehnten Foto mit Rolf - und dann streikt die Kamera.

Am Ende bleibt noch ein wenig Zeit für ein Resümee. "Es war ein wirklich schönes Konzert vor eine beeindruckenden Kulisse direkt an der Elbe", sagt Zuckowski. "Die Kinder haben richtig toll mitgemacht und ich denke, alle - vom Publikum bis zu den Musikern - hatten riesigen Spaß bei der Sache."

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