Unterwegs in der Prignitz : 1. Mai: So feiern Groß und Klein

Die Kinderpolonaise zog durch die Besucherreihen auf dem Jahn-Sportpark, angeführt von Bauchredner Eddy Steinfatt.
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Die Kinderpolonaise zog durch die Besucherreihen auf dem Jahn-Sportpark, angeführt von Bauchredner Eddy Steinfatt.

Hunderte Prignitzer und Gäste aus der Region nutzen den Feiertag zu einem Ausflug in Familie.

svz.de von
01. Mai 2017, 21:00 Uhr

Ein Kindersachen-Flohmarkt, ein Klettergarten oder auch ein Streichelzoo und Live-Musik: Den Besuchern des Familientags auf dem Gelände der Alten Ölmühle in Wittenberge wurde am Montag Einiges geboten.

Lang war die Warteschlange an den sogenannten Walking-Bällen. Kinder konnten in diese großen Kugeln steigen und dann eine Runde übers Wasser rollen. Ein großer Spaß nicht nur für Eric-David (5) aus Karstädt, sondern auch für Raphael, der mit seinen Eltern extra aus Breddin (Ostprignitz-Ruppin) in die Elbestadt kam. „Für die Kinder gibt es hier sehr schöne Angebote. Wir waren auch schon vergangenes Jahr hier“, erzählte Raphaels Mutti Mareen Mader.


Perleberg


1. Mai auf dem Jahn-Sportpark: In jedem Jahr ein fester Termin, zu dem die Linke einlädt. Zwar hätten gut und gern dreimal so viele Besucher hier Platz gehabt, doch denen, die kamen, hat es fallen. In ungezwungener Runde saß man zusammen, diskutierte über dass, was einen bewegte. Landtagsabgeordneter Thomas Domres, der zugleich Fraktionschef der Linken in der Perleberger Stadtverordnetenversammlung ist, wurde natürlich zu der Debatte um das Funktionsgebäude für den Sportpark befragt. Eindeutig betonte er, dass Bedarf bestehe, wie groß die Lösung dafür aussehen werde, dazu soll ein Konzept auf den Tisch. Wichtig sei, dass der sprichwörtliche Gordische Knoten gelöst wurde, man einen Kompromiss gefunden habe auf dessen Grundlage man vernünftig diskutieren könne.

Der Nachwuchs allerdings interessierte sich mehr für das Orchester und den Chor der Tiere, den Bauchredner Eddy Steinfatt mit ihnen aus dem kurzen Halt auf die Beine stellte.


Blüthen


Blüthen wurde gestern zur Markt-Metropole der Prignitz. Rita Stegemann und Mario Naß reisten erstmals aus Röbel an, für Edeltraud und Ulrich Braun ist der Pferde-, Bauern- und Hobbymarkt schon ein fester Termin. „Blüthen ist mit seinem tollen Angeboten immer sehenswert“, lobten die Meyenburger. Mehr als 30 Pferde waren zu haben. Händler reisten gar aus dem Eichsfeld an. Aber auch Esel, Hühner, Kaninchen oder Hundewelpen fanden neue Besitzer. Zudem gab es Zaumzeug, Reitzubehör, Schippenstiele, Körbe, bis hin zu Pflanzgut, wie Petersilie oder Tomaten, für den Garten.

 
 
 

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