Poilzeipräsident Laum informierte über Strukturwandel : Polizeispitze künftig in Ludwigslust

Der designierte Rostocker Polizeipräsident, Leitender Kriminaldirektor Thomas Laum (rechts), stattete der ab dem 1. März 2011 neu strukturierten Polizeiinspektion Ludwigslust einen Informationsbesuch im Rahmen einer großen Dienstversammlung ab. Neue Aufgaben kommen dann auf den alten und neuen Ludwigsluster Polizeidirektor Hans-Peter Günzel zu. Mahnke (2)
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Der designierte Rostocker Polizeipräsident, Leitender Kriminaldirektor Thomas Laum (rechts), stattete der ab dem 1. März 2011 neu strukturierten Polizeiinspektion Ludwigslust einen Informationsbesuch im Rahmen einer großen Dienstversammlung ab. Neue Aufgaben kommen dann auf den alten und neuen Ludwigsluster Polizeidirektor Hans-Peter Günzel zu. Mahnke (2)

Ab März wird es nach dem Willen des MV-Innenministeriums nur noch die Präsidien Rostock mit Laum an der Spitze und Neubrandenburg geben. Für die Inspektion Parchim bedeutet dieser Strukturwandel das Aus.

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30. November 2010, 10:48 Uhr

Zum ersten Mal betrat Laum als Leiter der Polizeidirektion Rostock gestern die Räume der Polizeiinspektion Ludwigslust.
Wenn der Leitende Kriminaldirektor im kommenden Jahr nach dem 1. März erneut den Leiter der PI Ludwigslust, Polizeidirektor Hans-Peter Günzel, und die 220 Kriminalpolizisten und uniformierten Beamten aufsuchen wird, dann als Polizeipräsident.
Ab kommenden März wird es nämlich nach dem Willen des MV-Innenministeriums nur noch die Präsidien Rostock mit Laum an der Spitze und Neubrandenburg geben. Für die Inspektion Parchim bedeutet dieser Strukturwandel das Aus. Sie verschmilzt mit der Ludwigsluster Inspektion zu einer Einheit in der Lindenstadt. Parchim bleibt dann in der Stärke eines Schwerpunktreviers besetzt.

Als designierter Polizeipräsident informierte Laum im Verlauf einer dreistündigen internen Dienstversammlung im Sitzungssaal des Landratsamtes eine Vielzahl von Polizeibeamten im Dienststellenbereich der Ludwigsluster Inspektion. "Es geht mir um Transparenz und Information", wollte der 53-jährige, leitende Beamte seine Dienstreisen zu allen PI verstanden wissen. Er sei an diesem Tage in die Lindenstadt gekommen, um seinen Kolleginnen und Kollegen über den aktuellen Stand der Umstrukturierung zu informieren. "Ich bin hier, um die Polizei in meinem Aufgabenbereich für die Zukunft fit zu machen", brachte es Laum für sich auf den Punkt. Wichtig war ihm auch diese persönliche Zielsetzung: "Die Neustrukturierung ab dem 1. März geht nicht zu Lasten der operativen polizeilichen Arbeit." Eine Zielsetzung, an der sich der zukünftige Dienstherr über ein Heer von Beamten messen lassen muss. Wie groß das neue Gebilde Polizeipräsidium Rostock sein wird, das entwickelt seit September 2010 ein so genannter Aufgabenstab. Die Besetzung der Dienstposten sei ebenfalls noch vakant, doch fest stehe, "dass gestrafft und kompensiert wird". Nach seinen Vorgaben fallen dem neuen Konstrukt keine Planstellen zum Opfer, antwortete Laum. Ob ein so genannter Goldene Handschlag für Beamte dicht an der altersbedingten Pensionsgrenze möglich sei, das sei eine Frage für das Innenministerium, wies der zukünftige Polizeipräsident auf seine Zuständigkeit hin.

Wie die SVZ erfuhr, gab es in jüngster Vergangenheit eine interne Information mit Aufforderung an Polizeibeamte, sich auf Dienststellen zu bewerben, die in der jeweiligen Laufbahn erreicht werden können.

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