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Lokales

20. November 2017 | 10:55 Uhr

Führungswechsel : Polizeichef geht in Ruhestand

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Siegfried Bruß verlässt das Amt für Landeswasserschutz. Neuer Direktor wird Peter Mainka.

von
erstellt am 26.Apr.2016 | 08:00 Uhr

Mit dem 30. April verlässt Siegfried Bruß seinen Posten als Direktor des Landeswasserschutzpolizeiamtes MV und verabschiedet sich in den Ruhestand.

Gestern ist er auf dem Marinestützpunkt in Hohe Düne offiziell verabschiedet worden – von Innenminister Lorenz Caffier (CDU) und langjährigen Kollegen und Freunden. Neben den einzelnen Inspektionsleitern waren auch die Leiter der anderen Landeswasserschutzpolizeiämter, der Bundespolzei und des Zollamtes gekommen. Bruß hatte über die Jahre Berührungspunkte mit den verschiedensten Bereichen.

„1991 sind wir auf den Zug der Wasserschutzpolizei aufgesprungen“, wandte sich Ulrich Kopenhagen, Einsatzleiter des Landeswasserschutzpolizeiamtes an „Siegi“. Bruß kam mit 16 Jahren zur Polizeischule, machte eine Bordausbildung bei einer Reederei, erlangte die Fachhochschulreife und wurde 1980 Kapitän. Bei der Wasserschutzpolizei wurde er direkt Oberkommissar. 2003 ging er wieder an Land zur Polizeiinspektion Stralsund und übernahm vor fünf Jahren sein letztes Amt als Direktor des Landeswasserschutzpolizeiamtes MV. „Sie sind ein wahrer Seemann in Polizeiuniform“, sagte Caffier. Er habe ihn immer geschätzt – als besonnenen Mann, mit klarem Auftreten und Durchsetzungskraft.

Seine Kollegen schätzen den respektvollen Umgang mit seiner Crew. „Du hast die Starken noch stärker gemacht und den Ängstlichen aufgeholfen“, sagte Hermann Martin, Leiter der Wasserschutzpolizeischule. Seine Mitarbeiter liegen auch Bruß wohl am meisten am Herzen: „Die Mitarbeiter sind willig, geh ordentlich mit ihnen um“, wandte er sich an Peter Mainka. Der Leiter der Kriminalpolizeiinspektion Rostock wird am Montag, 2. Mai, der neue Direktor. Auf seine Stelle soll ein jüngerer Kollege aus Schwerin, aus dem Innenministerium kommen. „Aber das ist noch in der Entscheidungsphase“, sagt Roland Vogler-Wander vom Ministerium. Bis das geklärt ist, wird Mainka von Gisbert Prestel vertreten. Der geht allerdings bald in den Ruhestand.

Für Bruß ist das schon Sonntag so weit: „Ich werde in kein Loch fallen, sondern habe viel vor.“ Er engagiert sich im Verein einer Ferienwohnsiedlung, verbringt mit seiner Frau den Hochzeitstag in Spanien, wird Nachmittagsopa für Flüchtlingskinder und ist leidenschaftlicher Gärtner.

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