Plauer Großfamilie mit literarischem Denkmal

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28. Oktober 2009, 01:57 Uhr

Plau am See | Helga und Dr. Jürgen Gebert konnten jetzt bei sehr guter Gesundheit in ihrer Heimatstadt Plau am See "Goldene Hochzeit" feiern - und dies mit großer Besetzung, also mit Töchtern, Geschwistern und Enkelkind sowie alten Mitstreitern aus dem Berufsleben, Nachbarn, Bekannten und Jägern im "Seeschlösschen" direkt am Plauer See. Die kulturelle Umrahmung übernahmen die Töchter sowie Schwester und Schwager des "Goldmannes" und die Plauer Jagdhornbläsergruppe - letztere nicht nur mit Jagdsignalen, sondern auch mit Scherzspielen und Überraschungen.

Helga Gebert arbeitete lange als Laborantin und beim Röntgen in der Perleberger Poliklinik und nach dem Umzug nach Plau 1974 in der Verwaltung des Krankenhauses der Seestadt. Ihr Mann war Forstfacharbeiter und hat sich als staatlich geprüfter Pflanzenschutzagronom zum Diplom-Agraringenieur und Doktor agr. weitergebildet - alles in Erwachsenen-Qualifizierung. Als höchste Auszeichnung hat Dr. Gebert von Bundespräsident Johannes Rau die Bundesverdienstmedaille des Verdienstordens erhalten - überreicht durch Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident. Außerdem zeichnete ihn der Landkreis mit dem begehrten "Walter-Dahnke-Naturschutzpreis" aus und vom Landesjagdverband gab es die höchste Auszeichnung in Mecklenburg-Vorpommern (Verdienstnadel in Gold).

Das Ehepaar erfreut sich an zwei Töchtern und zwei Enkelkindern. Durch das ereignisreiche Leben in der DDR-Nachkriegszeit hat es sich ergeben, dass Helga Gebert eine Autobiografie geschrieben hat, die über die Beschreibung des Lebens in der Familie hinaus ein Stück Geschichtsdokumentation über die Geschichte der vergangenen Jahrzehnte geworden ist. Damit ist der Großfamilie Gebert ein literarisches Denkmal gesetzt.

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