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Plau am See Virtuoser Auftakt am Piano

Von Andreas Dencker | 26.07.2017, 12:00 Uhr

Die 7. Internationalen Musiktage am Plauer See eröffnete keine Geringere als Christiane Klonz

Das war ein gelungener Auftakt: Mehr als 300 Besucher kamen zu den beiden Eröffnungskonzerten der 7. Internationalen Musiktage am Plauer See in die Kirche zu Stuer. Christiane Klonz, Konzertpianistin und Künstlerische Leiterin der Klavierreihe, ließ auf dem weißen Flügel Werke von Johann Pachelbel, Ludwig van Beethoven, Erik Satie, George Gershwin, Frédéric Chopin und eigene Kompositionen erklingen. Darunter waren Stücke wie „Peace and happiness in life“, „Moonlight“, „Dream“ und auch „For you“. Nicht nur hörenswert, sondern auch sehenswert.

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Schon am Donnerstag (27. Juli) geht’s weiter: Pianistin Elisabeth Nielsen aus Dänemark spielt um 17 Uhr Mozart, Schumann, Chopin und Debussy.

Sehr differenziert und farbenreich gestaltete die Musikerin die einzelnen Werke, dabei stilistisch immer den einzelnen Epochen Rechnung tragend. Mit großer Innigkeit und klanglicher Transparenz, gefühlvoll bis ins letzte Detail, wurden die langsamen Sätze interpretiert. Temperamentvoll und virtuos kamen die schnellen Passagen in der Beethoven-Sonate und beim Chopin-Scherzo daher. Auch die eigenen Kompositionen von Christiane Klonz zeigten den Ideenreichtum und die musikalische Gestaltungsbreite der Pianistin. Vier dieser Stücke erinnerten an Filmmusik und verzauberten in ihrer eingängigen, beruhigenden Weise.

Nach dem bekannten „I got Rhythm“ von Gershwin folgten drei weitere Kompositionen der Künstlerin mit jazzigen Elementen und Formen, die das Publikum begeisterten. Ein zu Tränen rührendes Nocturne und das immens spannend und höchst ausdrucksstark gespielte Scherzo in b-Moll von Chopin beendeten das abwechslungsreiche Programm. Tosender Applaus und mehrere Zugaben rundeten die Abende ab.