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Weisiner Plantage O Tannenbaum, wie treu...

Von Redaktion svz.de | 18.12.2017, 05:00 Uhr

Vier Jahre lang konnten in der Weisiner Plantage Weihnachtsbäume geschlagen werden. Jetzt war Ausverkauf.

Mitten im Wald. Ein großes Feuer und ein Glühweinstand, außerdem ein Tisch mit einer großen Kasse drauf. Dahinter wacht Revierförster Wilhelm Jacobs streng darüber, dass seine Do-it-Yourself-Kunden nach getaner Arbeit auch die Kasse klingeln lassen.

Aber Scherz beiseite: Nahe Weisin, am Sträßchen nach Kuppentin, stehen jede Menge Autos am aufgeweichten Straßenrand. Hier muss geparkt werden. Stapft man anschließend durch den dicken Blätterteppich, ist man bald am Ort des Geschehens, aber wo sind die Bäume? „Die haben in diesem Jahr Schlussverkauf“, sagt Wilhelm Jacobs. Natürlich, da wo die immergrünen Gesellen gezogen worden sind, stehen zwar noch etliche ihrer Art und für diese Weihnachten sollte es reichen. Aber es verbergen sich auch verflixt viele Baumstümpfchen unter dem Laub. „Vorsicht“, mahnt der Förster immer wieder, „bitte nicht stolpern“.

Vier Jahre lang wurden hier Nordmannstannen geschlagen. Jetzt geht der Kreislauf von vorne los. Die neuen Bäume wachsen anderen Orts bereits heran und 2019 werden sie in die Weisiner Plantage gepflanzt. „Sie wachsen ganz natürlich heran“, erläutert Jacobs. „Ohne Gift. Zwischen den Bäumen wird nur gemäht.“ Sie seien vielleicht nicht die schicksten, aber die frischesten Weihnachtsbäume.

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