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Plau am See Amtsumlage wird erneut reduziert

Von Redaktion svz.de | 28.03.2018, 21:00 Uhr

Mitglieder des Amtsausschusses einigten sich auf 100 000 Euro - Entlastung der Gemeinden setzt sich damit seit 2015 fort

Die Haushaltssatzung 2018 war wichtigstes Thema im jüngsten Plauer Amtsausschuss. Das Amt besteht aus drei Amtsgemeinden: Barkhagen, Ganzlin und Plau am See. Gab es 2015 8111 Einwohner, wurden 2016 8203 registriert. Für Amtsvorsteher Paul Schulz ist dieser leichte Anstieg eine erfreuliche Tatsache, die er dem Vorbericht zum Haushaltsplan entnehmen konnte. Weiterer Anlass zur Freude: Die Amtsumlage kann für 2018 um 100 000 Euro reduziert werden. Damit setzt sich die Entwicklung fort, die 2015 begann. Damals wurde die Amtsumlage aufgrund des Ergebnisses von 2014 um 100 000 Euro gesenkt, 2016 um 20 000 Euro und 2017 wiederum um 100 000 Euro. Die Haushaltssatzung wurde einstimmig angenommen.

Dann ging es um die Aufwandsentschädigung für Wahlvorsteher und -helfer bei der Landratswahl 2018. „Ich möchte mich bei allen ehrenamtlichen Helfern für die Absicherung der Wahlen bedanken“, sagte Bürgermeister Norbert Reier. „In der letzten Bürgermeisterberatung haben wir uns darauf geeinigt, die Aufwandsentschädigung oder das sogenannte Erfrischungsgeld aufzustocken, deshalb haben wir eine separate Beschlussfassung vorbereitet, die das ehrenamtliche Engagement auch besser würdigt.“ Andere Städte hätten dazu schon viel eher eine Beschlussvorlage verabschiedet. „Ich hoffe, dass der Amtsausschuss das auch unterstützt. Wir wollen die Arbeit der Ehrenamtler in den Wahllokalen, die von 7 bis 20 Uhr dauert, damit besser anerkennen.“

Bisher erhielten die Mitglieder der Wahlausschüsse 21 Euro, jetzt soll eine Aufwandsentschädigung von 50 Euro an den Wahlvorsteher und 40 Euro an die Wahlhelfer gezahlt werden. Paul Schulz betonte: „Es geht uns um die Aufwertung der ehrenamtlichen Tätigkeit.“ Jens Fengler warf ein, dass der Schriftführer die gleiche Arbeit wie der Wahlvorsteher hätte, er wünschte, dass dieser ebenfalls 50 Euro erhalten solle. Das wurde mit dem Argument der Gleichbehandlung zurückgewiesen. Die Abstimmung ergab Zustimmung bis auf eine Enthaltung. Zu Sitzungsende bedankte sich der Amtsvorsteher für die vielen Glückwünsche, die ihn zu seinem 70. Geburtstag erreicht hatten.