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Mit festen Kinderzahlen will Stadt Stundenpläne an Grundschulen sichern : Platzmangel an Schweriner Schulen

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An den Grundschulen der Landeshauptstadt wird es immer enger. Aus diesem Grund hat die Stadtvertretung nun die Anzahl der Schüler für öffentliche Grundschulen festgelegt - und zwar für jede Schule im Einzelnen.

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erstellt am 04.Apr.2011 | 04:31 Uhr

Schwerin | An den Grundschulen der Landeshauptstadt wird es immer enger. Aus diesem Grund hat die Stadtvertretung nun die Anzahl der Schüler für öffentliche Grundschulen festgelegt - und zwar für jede Schule im Einzelnen. Die Schüleranzahlen basieren nach Angaben von Schwerins Sozialdezernent Dieter Niesen nun auf einem Raumbedarf von durchschnittlich 1,9 Quadratmetern pro Schülerarbeitsplatz.

Mit dem Beschluss deckelt die Landeshauptstadt die möglichen Klassengrößen an den Grundschulen, die das im Februar 2009 geänderte Schulgesetz ursprünglich gelockert hatte. Nach dieser Novelle darf eine Grundschul-Klasse aus mehr als 28 Schülern bestehen und muss nicht mehr zwangsläufig geteilt werden.

In der Landeshauptstadt ist die Schüleranzahl ab dem kommenden Schuljahr abhängig von der Größe der zur Verfügung stehenden Räume der jeweiligen Einrichtung. So zeichnet sich an der Heinrich-Heine-Schule in der Schweriner Schelfstadt ab, dass sie in den kommenden zwei Schuljahren voraussichtlich an die räumliche Grenze ihrer Aufnahmekapazität stoßen wird.

Schon in der Vergangenheit waren laut Beschlussfassung regelmäßig mehr Kinder aufgenommen worden, als Platz vorhanden war. Ursache für diese Entscheidung war die große Nachfrage von Eltern aus der Innenstadt, die ihr Kind möglichst in Nähe ihrer Wohnung zur Schule schicken wollten.

Grundschul-Kapazitäten

Heinrich Heine 260
John Brinckmann 192
Frieden 312
Fritz Reuter 260
Lankow 312
Nils Holgersson 312
Astrid Lindgren 234
Am Mueßer Berg 234

Gesamt 2116

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