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Lokales

17. August 2017 | 11:44 Uhr

Picher ist bereit für Bundesvergleich

vom

Picher | Im Gemeindehaus rückt Bürgermeister Detlef Christ das Gemeindewappen an der Wand gerade. Auf grünem Grund sind dort ein Geweih, eine Kornähre und ein Hammer zu sehen. Das Wappen symbolisiert die Situation der Gemeinde mit Landwirtschaft und Gewerbe sowie mit der grünen Lunge ringsherum.

Dieses Bild im Hinterkopf koordiniert Detlef Christ mit seiner Mannschaft aus Gemeindevertretern und Mitgliedern von Vereinen und Verbänden generalstabsmäßig die Vorbereitungen für den Besuch der Bundes-Bewertungskommission am kommenden Sonnabend. Bis dahin ist noch einiges zu tun. "Das Konzept steht, und wir wissen, dass wir uns gut vorbereitet haben, damit wir die Bewerter mit den Vorzügen unserer Gemeinde vertraut machen können", ist sich der Bürgermeister sicher.

Die vergangenen 20 Jahre stehen im Mittelpunkt

Was ist alles für Sonnabend vorgesehen? Detlef Christ erläutert, dass sich die Vorbereitungen auf Picher und auch auf den Ortsteil Jasnitz mit dem dortigen Forsthof beziehen. "Wir wollen dem Besuch unsere Gemeinde in ihrer Gesamtheit vorstellen", erläutert Detlef Christ. Speziell geht es ihm und allen Beteiligten darum, aufzuzeigen, wie sich der knapp 700 Einwohner zählende Ort Picher mit seinem Ortsteil Jasnitz in den vergangenen 20 Jahren entwickelt und verändert hat. Dabei geht es um die Bausubstanz im Ort, um das Baugeschehen, und es wird erläutert, warum die Gemeindevertretung großen Wert auf die Lückenbebauung legt. "Ein Beispiel ist die Sanierung unserer alten Schule, die wir nur beginnen konnten, weil wir Fördermittel aus dem Landessieg erhielten. In dem kommunalen Gebäude haben drei Einrichtungen Platz gefunden, die für die Gemeinde wichtig sind, die Raiffeisenbank, ein Frisör und eine Musikschule. Für insgesamt 120 000 Euro werden wir das Gebäude sanieren", erläutert der Bürgermeister weiter.

Am Sonnabend ist Einschulung, und der Schulzweckverband wird im Beisein der Bundesbewerter der Grundschule einen nagelneuen Spielplatz feierlich übergeben. Die abschließenden Arbeiten dafür laufen derzeit. Die Bundesbewerter werden einen Einblick in die ortsansässigen Handwerksbetriebe und Unternehmen werfen, und dabei erfahren, welche Wirtschaftskraft die Gemeinde besitzt. Immerhin zählt der Bürgermeister 27 Betriebe und Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen, darunter natürlich auch kleine Handwerksbetriebe, in der Gemeinde.

"Unsere Stärke ist unsere hervorragende Infrastruktur. Was wir zum täglichen Leben brauchen, können wir unseren Bürgern anbieten. Schule, Kinderbetreuung, Einkaufsmöglichkeiten, Kfz-Reparatur-Werkstatt, Gaststätte, Kirche, Internet, und zum 1. September wird unsere Arztpraxis erweitert. Unsere Patienten können dann einen Allgemeinmediziner und eine Internistin in Anspruch nehmen. Und das finde ich für unseren Ort gut", freut sich der Bürgermeister, der sich zudem über den guten Kindersegen in seinem Ort freut. Vier Kinder wurden bereits in der Gemeinde geboren, drei weitere kommen, wenn alles gut geht, hinzu.

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erstellt am 17.Aug.2010 | 05:35 Uhr

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