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Lokales

21. August 2017 | 08:47 Uhr

Petri Heil am Demener Moorloch

vom

Demen | Der Verein der Demener Sportfischer 61 hat mit einer guten Idee neue Freunde gefunden: Er hatte zum "Angeln für Jedermann" ans Moorloch eingeladen und rund 30 Petri-Jünger kamen. Es war die erste Veranstaltung dieser Art und soll ein wenig für den Vereinsnachwuchs werben. "Mit der Beteiligung sind wir sehr zufrieden, vor allem weil ganze Familien gekommen sind", sagte Chef angler Jörg Scheel. Die einzige Voraussetzung, die die Teilnehmer mitbringen mussten, war der Fischereischein. Angeln und Köder konnte man sich auch ausleihen.

Unter den Petri-Jüngern war auch Oliver Schwank aus Demen. Begleitet wurde er von Freundin Cindy Schwarz und Sohn Leon (6). Während Oliver die Pose auf dem Wasser beobachtete, ließ sich seine Freundin in der Sonne bräunen, getreu dem Motto "Der Mann angelt, die Frau säubert und kocht den Fisch und gegessen wird er von allen." Doch weit gefehlt: "Nee", sagte Cindy lachend, "ich gehe aus Freundschaft mit. Sauber machen und essen ist Sache von Oliver".

Auch andere Angler hatten ihre Familien mitgebracht und nutzen die Veranstaltung für einen gemeinsamen Ausflug und weckten bei Frauen und Kindern Begeisterung für diesen Sport. Denis Strauch aus Crivitz erklärte seinem Sohn Maximilian (8) das Auswerfen der Angel. Auch Michael Ehrenbeck aus Hamburg war mit seinen sechsjährigen Söhnen Jonas und Kiano nach Demen gekommen. "Meine Frau Doreen stammt von hier und so ist es eine Art Heimaturlaub", erklärte er.

Dann war ein Plätschern am kleinen See zu hören. Lukas Pekrul (10) und sein Cousin Sven (8) hatten einen Karpfen an der Angel. Gekonnt holte der Zehnjährige den Fisch zum Ufer, der Cousin griff zum Kescher. "47 Zentimeter Länge hat der Fisch, das reicht", sagte Lukas fachmännisch, betäubte und tötete den Fisch. "45 Zentimeter ist das Mindestmaß", erklärte er und machte die Angel für den nächsten Fang fertig. "Geduld, viel Geduld braucht man - aber es macht Spaß", so Lukas.

Und weil angeln hungrig macht, hieß es bald: "Die Bratwurst ist fertig." Bei Imbiss und Getränken konnte dem Anglerlatein ein wenig Leine gegeben werden. "Wir werden diese Veranstaltung wiederholen. Sie zeigt uns, dass solche Aktionen angenommen werden, nicht nur von Anglern, sondern auch von Angehörigen", fasste Vereinsvorsitzender Scheel zufrieden zusammen.

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erstellt am 03.Aug.2010 | 05:15 Uhr

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