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Hansa-Routinier kommt gerne zum Training : Peter Schyrba spricht von einer geilen Truppe

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Nach drei anstrengenden Tagen mit Eis und Schnee hatten es die Profis des FC Hansa Rostock gestern zwar wärmer, zur Erholung taugte die Einheit im Kraftraum aber nicht. Peter Vollmann ist bekannt für hartes Training.

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erstellt am 13.Jan.2011 | 01:32 Uhr

Rostock | Nach drei anstrengenden Tagen mit Eis und Schnee hatten es die Profis des Fußball-Drittligisten Hansa Rostock gestern zwar wärmer, zur Erholung taugte die Einheit im Kraftraum aber nicht. "Peter Vollmann (Chefcoach - d. Red.) ist bekannt für hartes Training, aber man muss ja auch fit sein, wenn man seine Ziele erreichen möchte. Wir haben eine richtig harte Einheit gemacht", sagt Routinier Peter Schyrba.

Dem 30-Jährigen machen die winterlichen Bedingungen nicht viel aus, meistens geht er sogar ohne Mütze und Handschuhe, oft auch in kurzer Hose auf den Platz. Motivationsprobleme kennt der Abwehrmann nicht: "Die Truppe ist geil, und wir arbeiten gerne zusammen. Es macht großen Spaß, zum Training zu kommen. Wir liefern ehrliche Arbeit ab, was die Leute am Wochenende mit Applaus auszeichnen."

Dass nun aber symbolisch immer die Sonne scheint, verneint der Kicker. "Das kann man so nicht sagen. Aber die Stimmung innerhalb der Truppe ist halt super, und das ist unser großes Plus. Wenn dies allen bewusst bleibt, können wir in diesem Jahr eine Menge erreichen. Wichtig ist zudem, dass wir hundertprozentig dem Trainer vertrauen und er uns", erklärt Schyrba.

Angreifer Marcel Schied kann dem Winter hingegen kaum etwas Positives abgewinnen. "Die ersten Male macht es vielleicht noch Spaß, aber dann nervt es langsam. Nebenbei ist es auch noch mächtig anstrengend. Und der Winter fängt doch erst an", so der Angreifer.

Sturmkollege Radovan Vujanovic geht die ganze Wettermisere gelassener an: "Wir müssen es nehmen, wie es kommt, und können jetzt nicht einfach fünf Tage freimachen. Außerdem erwarten uns in Ahlen, falls dort gespielt werden kann, wahrscheinlich ähnliche Bedingungen. Darauf müssen wir gut vorbereitet sein. Und auch wenn wir in der Vorbereitung eine Woche ins Trainingslager nach Spanien fahren, werden wir sicherlich im Januar und Februar noch mit Schnee und Eis zu tun haben."

In der Tabelle bleibt der FCH trotz der Verlegung des Erfurt-Spiels auch nach der 20. Runde weiterhin Zweiter, da Verfolger Offenbach seine Partie gegen Sandhausen ebenfalls absagte. Einzig Spitzenreiter Braunschweig könnte sich mit einem Heimsieg gegen Saarbrücken weiter absetzen.

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