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Der Prignitzer Zu wenig Grünland für den Storch

Von suma | 06.12.2013, 00:35 Uhr

Landesarbeitsgruppe Weißstorchschutz beklagt übermäßigen Maisanbau im Nachbarkreis und fordert Diskussion mit Landwirten zum Storchenschutz

Der Storchenbestand stagniere damit weiterhin auf niedrigem Niveau. Immerhin gab es laut Eggers im Jahr 2004 in Mecklenburg-Vorpommern noch 1142 Brutpaare. Der Bestand brach dann, wie in vielen anderen Bundesländern, stark ein. Während sich in fast allen Bundesländern der Bestand wieder erholt hat, blieb diese Entwicklung allein in Mecklenburg-Vorpommern aus. Eggers: „In der gesamten Bundesrepublik gibt es etwa 1000 Brutpaare mehr als vor zehn Jahren, nur Mecklenburg-Vorpommern hat im gleichen Zeitraum aber 300 Paare weniger.“


Deutliches Zeichen für instabile Population

Hinzu komme, dass in den letzten Jahren die Stilllegungsflächen fast vollständig wieder in Nutzung genommen wurden und von 2003 bis 2011 auch über sechs Prozent des Grünlandes umgebrochen wurde. „Gerade solche Flächen aber brauchen Störche, genauso wie viele andere Vogel- und Tierarten auch für ihre Nahrungssuche“, so Eggers. Und obwohl das Grünland in Mecklenburg-Vorpommern seit 2012 per Gesetz geschützt sei, würden doch immer wieder solche für den Weißstorch sehr bedeutsamen Flächen verschwinden oder zumindest in ihrer Qualität stark beeinträchtigt.