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Der Prignitzer Unterteilung in erste und zweite Klasse

Von Rasmus Ph. Helt, Hamburg | 28.09.2013, 03:08 Uhr

zu: "Durchbruch für den Mindestlohn?" (Ausgabe vom 18.

September)Die Überschrift spielt den Ball in eine falsche Richtung: Denn erstens trägt es einen zum Gelingen der inneren Einheit absolut kontraproduktiven Charakter, wenn 23 Jahre nach dem Ende der DDR immer noch Kompromisse ausgehandelt werden, bei denen ostdeutsche Arbeitnehmer eindeutig schlechtere Konditionen erhalten. Und zweitens liegt die sozialste Lösung darin, dass die Gewerkschaften gar keine Tarifverträge mehr mit der Leiharbeitbranche abschließen, da dann die Equal-Pay-Richtlinie die EU greifen würde, die keine Unterteilung der Beschäftigten in den Betrieben mehr in eine erste und zweite Klasse vorsieht. Weswegen hier kein Durchbruch, sondern leider "Business as usual" %_sport-fett_%%__sport-fett_%stattfindet!