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Wittenberge Stippvisite in der Berufswelt

Von Redaktion svz.de | 01.02.2019, 08:20 Uhr

Schüler absolvieren zweiwöchiges Praktikum. Grundschule und Kita sind besonders beliebt

Für Schüler der 9. Klassen des Marie-Curie Gymnasiums geht heute ein zweiwöchiges Praktikum zu Ende. Sie hatten die Möglichkeit, in einen oder in zwei Betriebe zu gehen, mitzuarbeiten, verschiedene Berufe kennenzulernen. Unter ihnen ist auch unser Autor Erik Gitter. Als Schülerreporter berichtet er über die Erfahrungen anderer Praktikanten.

Fünf Schüler hatten sich für die Jahnschule entschieden. Stanley Feilert hat als einziger und wirklich überzeugend gesagt, dass er es sich vorstellen könnte, Lehrer zu werden. Levin Michael ist sich weniger sicher und für Jason Guhl scheint festzustehen: ,,Ich will eher Erzieher als Lehrer werden.’’

Sie haben sich für diese Schule entschieden, weil sie alle selbst hier ihre ersten Schuljahre verbracht haben. „Für uns war es eine vertraute Umgebung, wir kennen alle Lehrer und waren sicher, hier Neues zu erfahren und auch kennenzulernen“, sagen sie.

Besonders gefallen habe ihnen die Arbeit mit den Kindern, ihnen etwas beizubringen, sie in der Pause zu beaufsichtigen oder sogar mit ihnen zu spielen. Wenn dann noch Freude in den Augen der Kinder zu sehen war, sei es besonders schön gewesen.

Den Unterricht mit vorzubereiten, Spiele oder ein Quiz mitzubringen. Jason und Levin waren sogar noch Linienrichter für das Zweifelderball-Turnier, erzählen sie.

Schwierigkeiten mit den Schülern hätte es nicht gegeben. Die Schüler wären ihnen mit Respekt begegnet. Sie hätten sogar drei Liebeserklärungen aus verschiedenen Klassen bekommen, verraten die Jungs schmunzelnd.

Schulleiterin Kerstin Schulz bestätigt, dass sie schon häufiger Praktikanten hatte. Sie hätte mit älteren Schülern gute Erfahrungen gemacht und biete deshalb die Praktikumsplätze gerne an, versichert sie.

Vier andere Schüler hatten sich für ein Praktikum in der Integrativen Kindertagesstätte der Lebenshilfe in Wittenberge entschieden. Auch sie kannten die Einrichtung aus eigener Erfahrung, sagen Tabitha Schmidt und Felix Zander. Sie würden gerne mit Kindern spielen.

„Besonders Spaß macht es mir mit den integrativen Kindern“, sagt Tabitha Schmidt. Bei den ,,Windelpupern“ habe es ihm nicht ganz so gefallen, räumt Felix Zander ein. Er hatte mehr Spaß mit den älteren Kindern, könne sich auch den Erzieherberuf gut vorstellen, „aber meine erste Wahl wäre es nicht“, gibt er zu.