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Kinder- und Jugendarbeit Sozialer Träger stellt sich mit Regionalleitern neu auf

Von MARK | 08.08.2015, 12:00 Uhr

Karin Konopka seit 1. August beim Jugendhilfe Nordwestbrandenburg e. V. für die Prignitz zuständig

Der Jugendhilfe Nordwestbrandenburg e. V. (JNWB) und seine Tochter, die JNWB GmbH, stellen sich neu auf. Die Geschäftsführerin der GmbH ist seit dem 1. Juli zugleich Geschäftsführerin des Vereins. Dieser ist in der Prignitz entlang der B5 von Gumtow über Plattenburg und Perleberg bis nach Karstädt in der stationären und ambulanten Erziehungshilfe sowie Kinder- und Jugendarbeit aktiv. Zudem auch im Havelland, dort auch mit seinem Projekt Habitas, eine stationäre Betreuung in einer Wohnstätte oder einem Heim, wenn nicht explizit eine Rund-um-die Uhr Betreuung und eine ständige Kontrolle benötigt werden. Die JNWB GmbH hat ihr Tätigkeitsfeld im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. „Wir arbeiten ja alle unter dem Dach des JNWB“, sagt Heike Kulick und blickt voraus, dass im nächsten Jahr alles in einem zusammenlaufen soll. Insgesamt sind 50 Mitarbeiter beschäftigt, davon etwa die Hälfte in der Prignitz.

Aber nicht nur in der Geschäftsführung stellt man sich neu auf, auch in den drei Regionen Prignitz, Havelland und Ostprignitz-Ruppin bewegt sich etwas. Alle drei territorialen Bereiche werden künftig einen Regionalleiter haben. „Es muss einen Ansprechpartner vor Ort geben, der den Kontakt zu den Gemeinden, Städten und Ämtern pflegt“, sagt Heike Kulick.

Für die Prignitz ist das seit dem 1. August Karin Konopka. In den vergangenen neuneinhalb Jahren war sie als Jugendsozialarbeiterin in der Gemeinde Karstädt unterwegs. Davor war sie ebenso lange in Wittenberge tätig, hat dort als eines ihrer ersten Projekte beim JNWB die Anfänge der Schulsozialarbeit mitaufgebaut. „Das war eine schöne Zeit, genauso wie die in der Gemeinde Karstädt“, sagt Karin Konopka. 19 Jahre enge Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen liegen hinter ihr. Jetzt wechselt sie an den Schreibtisch. „Ich denke schon, dass mir anfangs etwas fehlen wird“, so die neue Regionalleiterin. Für sie wird es künftig wichtig sein, herauszufinden, „was die Region braucht, was die Gemeinden wollen und somit eben Projektentwicklungen“.

Die Entscheidung zugunsten Konopkas war schnell gefallen. „Ich bin ja schon seit Jahren Betriebsratsvorsitzende und kenne unsere Mitarbeiter ganz gut. Mir haben auch viele gesagt, dass ich den Job machen soll“, sagt sie. Und die neue Geschäftsführerin hob den guten Ruf Karin Konopkas in der Prignitz und ihre fachliche Kompetenz hervor. „Zudem brauche ich aber auch jemanden, auf den ich mich verlassen kann. Ich habe schnell gemerkt, dass die Zusammenarbeit zwischen uns passen wird“, so Heike Kulick. Wichtig sei auch, so betonen beide Frauen, die Zusammenarbeit, die Kooperation mit anderen Trägern.