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Insolvenzhilfe Prignitz Mit Liebe und Ideen selbstgemacht

Von Doris Ritzka | 14.12.2017, 12:50 Uhr

Freude schenken, muss nicht teuer sein – Team der Insolvenzhilfe Prignitz zeigt Nachwuchs das Wie

Emma, Dean, Till und auch die anderen knapp 30 Kinder des Hortes der Rolandschule haben natürlich schon längst ihren Wunschzettel abgegeben. Umgekehrt wollen sie auch Mutti und Vati eine Freude bereiten, ihnen etwas schenken. Was? Da gibt das Taschengeld zumeist schon den Rahmen vor. Oder, man lässt sich selbst etwas einfallen. Emma malt ihren Eltern ein Bild, verrät sie. Doch dieses Mal wird sie Mama und Papa mit noch mehr überraschen.

Marlies Schmidt und ihr Team von der Insolvenzhilfe Prignitz zeigen den Mädchen und Jungen, dass anderen eine Freude zu bereiten, nicht teuer sein muss. Sie hatten den Nachwuchs ins „Effi“ eingeladen, das sich für einige Stunden in eine Weihnachtsmannwerkstatt verwandelte. Hilfreich zur Seite standen dabei die Crew vom Freizeitzentrum um Kerstin Oesemann und Jessika Muhs vom Kreisjugendring.

Da wurde gebastelt, bemalt, wurden leckere Plätzchen gebacken. Buntes Glitzerpapier verwandelte sich in wunderschönen Weihnachtsbaumschmuck, aus kleinen Gläsern wurden mit Schleifenband, Tannengrün und Glitzersternchen bizarre Windlichter, und Gipsfiguren erhielten mit Pinsel und Farbe ein gar weihnachtliches Aussehen. Und im wahrsten Sinne des Wortes spielend konnten die Kinder nachvollziehen, dass das Leben durchaus etwas kostet. Denn eine Busfahrt gibt es nicht zum Nulltarif, und auch der Kinobesuch kostet Geld. Doch auch als Kind gibt es Möglichkeiten, das Taschengeld ein wenig aufzubessern, indem man das Schneefegen bei der Oma übernimmt, für die Nachbarin Brot vom Bäcker holt oder dem Schwimmmeister hilft, die Utensilien für die Anfänger zu verteilen. Dem Monopoly nachempfunden, erfahren die kleinen Spieler, wie schnell Geld durch die Finger rinnt, aber auch, dass man belohnt wird, wenn man zupackt bzw. anderen hilft.

„Freude zu schenken, muss nicht viel Geld kosten“, davon waren am Ende auch die Kinder überzeugt. Stolz präsentierten sie ihre kleinen Geschenke. Und auch die Eltern, die im „Effi“ vorbei schauten, konnten den einen oder anderen Tipp zum cleveren Wirtschaften mitnehmen wie Haushaltsbuch oder den Taschengeldplaner, aber auch Infos, wo man Hilfe bekommt, wenn die Schulden einen drohen zu erdrücken.