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Ideen für Gebäudefassade Kunst setzt Hafenspeicher in Szene

Von BAHA | 13.12.2016, 09:00 Uhr

Gymnasiasten stellen seit gestern im Rathaus ihre Ideen für die markanten Gebäude vor

Der Anspruch ist hoch. Junge Damen und Herren aus dem Marie-Curie-Gymnasium wollen gemeinsam mit ihrer Kunstlehrerin Kathrin Lockenvitz und Metallkünstler Jost Löber gut sichtbar die Botschaft verkünden: „Hier lebt Kreativität! Dies ist ein interessanter Ort.“ Das Mittel dazu ist die Kunst. Das Objekt sind die denkmalgeschützten Hafenspeicher, „die für unsere Stadt ja eine besondere Bedeutung haben“, wie es Kathrin Lockenvitz formuliert.

Die Stadt möchte pfiffige Ideen, um an diesem markanten Gebäudeensemble mit der Kunst neue Akzente zu setzen.

Die jungen Leute haben die Ideen – entwickelt gemeinsam mit ihrer Lehrerin und dem Künstler Löber.

Seit gestern stellen die Schüler im Eingangsbereich des Rathauses vor, was alle gemeinsam entwickelt haben. Der Druck für Carolin Granzow, Laura Wieblitz, Lara Lepel, Lilli-Ann Kühn, Elise Zimmermann und die anderen Gymnasiasten war groß. Sie hatten nur eine Woche Zeit, nämlich die Projektwoche an ihrer Schule. Das Ergebnis ist faszinierend. Die jungen Leute verwenden das spezielle „e“ aus dem Schriftzug Elberadweg – die Idee kam von Laura – und verlängern den Buchstaben. Damit entsteht je nach Sichtweise ein stilisierter Fluss, ein Weg oder eine Straße. Darauf, daran, darunter haben die Schüler Dinge gruppiert, die für Wittenberge typisch sind: Schiffe, Fische, Brücken, Loks, markante Gebäude. „In Zusammenarbeit mit Jost Löber wurden aus den gezeichneten Elementen Metallreliefs. Die Arbeit in der mobilen Schweißwerkstatt, die wir im Torwächterhaus hatten, das freie Gestalten haben uns sehr gut gefallen“, berichteten die Schüler gestern im Rathaus. Dort stellten sie ihre Arbeiten Bürgermeister Dr. Oliver Hermann, Bauamtsleiter Martin Hahn, dem Chef des Kultur- und Tourismusbetriebes Uwe Neumann vor, fanden nicht nur Anerkennung, sondern hörten sicher auch gern, dass die Stadt – in Abstimmung mit dem Denkmalschutz – über eine Umsetzungsform als Metallrelief in Kombination mit Licht nachdenken wird.