Per Knopfdruck alle Stadtfirmen im Blick

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27. Dezember 2010, 08:29 Uhr

Schwerin | Um die kommunalen Beteiligungen und die städtischen Firmen besser zu steuern, entwickelt die Landeshauptstadt derzeit in einem Pilotprojekt eine Software-Lösung, die auch in der Hansestadt Rostock eingesetzt werden soll. Das System könnte bei Erfolg perspektivisch im ganzen Land angewendet werden, so die Vorstellung des Innenministeriums, das das Vorhaben auch finanziell unterstützt. Darüber informierte Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow (Linke) die Stadtvertreter und stellte ihnen auch die gemeinsam von ihr und Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling unterzeichnete Erklärung zur interkommunalen Zusammenarbeit zur Verfügung.

"Mit der Referenzlösung wird erstmals ein elektronisches System aufgebaut, um die städtischen Beteiligungen effektiv und effizient zu managen. Die Landeshauptstadt wird für die Beschaffung und den Betrieb der erforderlichen IT-Plattform verantwortlich zeichnen", erklärte die Oberbürgermeisterin. Der Nutzen liege auf der Hand: Für unterschiedliche Adressaten wie Verwaltungsführung, Gemeindevertretungen, Aufsichtsräte, Gesellschafter und die Kommunalaufsicht müssten aktuelle, verlässliche und übersichtliche Informationen zu den städtischen Unternehmensbeteiligungen zur Verfügung gestellt werden. Gleichzeitig werde ein Frühwarnsystem benötigt, mit dem schnell und zuverlässig Veränderungen in der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Unternehmen erkannt werden können. Zudem werde eine hohe Transparenz erzielt.

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