Per Funk ab auf die Datenautobahn

Auch in Werder können die Bürger jetzt schnell im Internet surfen.
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Auch in Werder können die Bürger jetzt schnell im Internet surfen.

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24. Dezember 2010, 01:57 Uhr

Werder | Immer mehr Gemeinden im ländlichen Mecklenburg-Vorpommern wollen ans schnelle Internet angeschlossen werden - und dem Rest Deutschlands und der Welt nicht mehr hinterherhinken. Eine weitere Gemeinde, die nun den Schritt gemacht hat, ist Werder. Entsprechend den Richtlinien der Umsetzung von Zukunftsinvestitionen der Kommunen und Länder durchs Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V hatten die Gemeindevertreter beschlossen, eine Breitbandversorgung aufbauen zu lassen.

Nach den Ausschreibungen entschied man sich für Loft-Net. Die Grevesmühlener Firma versorgt bereits 22 Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern - mit Werder geht nun im Amtsbereich Eldenburg-Lübz die dritte Gemeinde nach Granzin und Herzberg online.

Vertreter der Gemeinde, des Zweckverbands elektronische Verwaltung sowie Benny Andersson, Geschäftsführer von Loft-Net, konnten sich beim kürzlich stattgefundenen Übergabetermin von der vollen Leistungsfähigkeit des Funknetzwerks in den Orten Werder, Benthen, Neu-Benthen und Tannenhof überzeugen.

Die neue Breitbandverbindung hat viele Vorteile: Sie bringt nicht nur den Privathaushalten schnelles Internet, sondern auch der Gemeinde einen Mehrwert. Die Verfügbarkeit wertet nicht nur Grundstücke auf, sondern ist auch für Unternehmen und deren Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern von elementarer Bedeutung.

Die Breitbandversorgung in den Gemeinden Werder, Granzin und Herzberg wurde durch Fördermittel ermöglicht: 90 Prozent kamen vom Landwirtschaftsministerium, die restlichen 10 Prozent steuerten die Gemeinden selbst bei, um auf die Datenautobahn kommen zu können. Demnächst wird das Internet-Angebot von Loft-Net über die Breitbandversorgung um einen Telefonanschluss erweitert, teilte die Grevesmühlener Firma mit.

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