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Hansa-Manger Stefan Beinlich : Paule macht Kinder glücklich

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Bei der gestrigen Weihnachtsfeier in der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Rostocker Universitätsklinikums in Gehlsdorf stand der Manager des FC Hansa Rostock ausnahmsweise mal nicht im Mittelpunkt.

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erstellt am 13.Jan.2011 | 01:27 Uhr

Rostock | Das ist Stefan Beinlich sicher auch noch nicht oft passiert. Bei der gestrigen Weihnachtsfeier in der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Rostocker Universitätsklinikums in Gehlsdorf stand der Manager des FC Hansa Rostock ausnahmsweise mal nicht im Mittelpunkt. Jedenfalls nicht allein. Mindestens genauso viel Interesse schenkten die kleinen Patienten dem weißbärtigen Nikolaus im roten Mantel. Denn der hatte die Geschenke im Sack, die die 50 bis 60 Knirpse vor einigen Tagen auf einen Wunschzettel schreiben durften. In der Galeria Kaufhof in der Breiten Straße wurden diese an einem Charity-Baum aufgehangen. Kunden und Mitarbeiter hatten die Möglichkeit, einen Wunschzettel auszusuchen und für diese Kinder ein Geschenk im Wert von rund 15 Euro zu kaufen.

Paule Beinlich war gerührt von den vielen leuchtenden Augen, die ihn in der kleinen Schule auf dem Klinik-Gelände umgaben: "Das ist doch das Schönste, was es gibt. Kinder freuen sich immer offen und ehrlich. Da sind keine Hintergedanken dabei."

Auch Julian hatte ein Lächeln im Gesicht. "Ich habe mir vom Weihnachtsmann eine Uhr gewünscht und von meinen Eltern ein ferngesteuertes Auto. Aber über den Adventskalender von Hansa freue ich mich noch mehr", sagte der 13-jährige Fan des Fußball-Drittligisten.

Als der Nikolaus alle Geschenke verteilt hatte, durften die Lütten ihre Päckchen endlich auspacken. Doch die Anwesenheit von Stefan Beinlich war vor allem für die Jungs vorerst interessanter. "Wieviele Tore haben Sie geschossen?" "Waren Sie mal Nationalspieler?" "Wie alt muss ich sein, um auf das Fußball-Internat zu gehen?", bombardierten sie das ehemalige Idol mit Fragen. Der 38-Jährige beantwortete sie alle, scherzte mit den Kindern und gab gerne Autogramme auf die gerade verschenkten Fußbälle. Außerdem verteilte er zusammen mit Marketing-Vorstand Dr. Peter Zeggel Fanartikel.

"Ich wäre gern noch mit ein paar Spielern gekommen. Aber weil am Mittwochabend eigentlich die Nachholpartie gegen Ahlen stattfinden sollte, ließ sich das nicht einrichten", sagte Beinlich und verriet, dass er sich schon auf Weihnachten freue. "Ich fahre mit meiner Familie in den Winterurlaub. Da kann ich vielleicht auch mal einen Moment abschalten vom Manager-Dasein."

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