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Lokales

24. November 2017 | 02:51 Uhr

Party-Stimmung am Tramser Strand

vom

svz.de von
erstellt am 06.Jun.2010 | 05:31 Uhr

Trams | Party-Stimmung herrschte am Sonnabend in Trams. Cocktailbar, weißer Sand und nackte Füße im Wasser - das Strandfest hatte dieses Mal einige Höhepunkte. Zum 775. Jubiläum der Gemeinde Jesendorf gebe es "in jedem Ort eine Veranstaltung", erklärt Bürgermeister Arne Jöhnk, der barfuß über den Strand läuft. Glück für die Tramser: Die Landwirte der Region ließen sich überreden, ihr traditionelles Drachenbootrennen, eigentlich geplant am selben Tag in Warin, an den idyllisch gelegenen Tramser See zu verlegen. Erster Knaller des Tages: 100 Landwirte paddeln um die Wette. 22 Grad, Sonne satt - da lässt der Spaß nicht lange auf sich warten. Fünf Teams sind am Start: Wariner, Brüeler, Sternberger und Kaarzer Landwirte. Zunächst aber lehren die Jäger vom Hegering Weiße Krug die Konkurrenz auf der 200-Meter-Strecke das Fürchten: mit nur 16 statt erlaubten 20 Paddlern. In zwei Vorläufen fahren sie erst Kuhpon Kaarz, dann Sternberg in Grund und Boden. Dreimal schallt der Jubel über den See: "Waidmanns Heil."

Gastgeber Warin dagegen, aufgerüstet mit Jesendorfer Athleten, schwächelt: Niederlage im ersten Lauf gegen Brüel. Doch Wolf Dietmar Vetter bleibt gelassen. "Es kommt am Ende auf die beste Zeit an", sagt er ruhig. Die Wariner legen nach, schaffen den Sprung ins Halbfinale. Der Zusammenhalt der Landwirte sei ihm wichtig, erklärt Vetter; diese Philosophie solle der Wettkampf unterstreichen: "Wir sitzen alle in einem Boot."

Das Halbfinale wird knapp: Um drei Hunderstel-Sekunden schlägt Warin den Hegering, Sternberg siegt klar gegen Brüel. Den Sieg tragen am Ende wieder die Sternberger Landwirte davon. Die Stimmung am Tramser See kocht. "Wir hatten sehr viel Spaß", sagt Axel Jeroma vom Drachenbootverein Warin-Neukloster, der das Rennen leitet. Warins Feuerwehrchef Timo Untrieser chauffiert im Boot Rettungsschwimmer über den See: "Das machen wir gern."

Das Strandfest geht weiter: Boorscorso, Feuerwerk. "Musik und Tanz bis ... Na, mal sehen, wie lange wir durchhalten", erklärt Arne Jöhnk. Lange, wie hinterher zu hören war.

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