zur Navigation springen
Parchimer Zeitung

23. November 2017 | 16:04 Uhr

Feuer : Zweiter Brand in Rom

vom

Container in Flammen / Polizei vermutet Selbstentzündung / Weiteres Feuer in Parchimer Leninstraße

svz.de von
erstellt am 28.Okt.2014 | 07:46 Uhr

Gegen 3.40 Uhr brannte am Dienstag auf dem Gelände der ALBA Nord GmbH in Rom ein  großer Container. Darin waren leere Farbeimer und Farbdosen gelagert worden. Alarmiert wurden die Freiwilligen Feuerwehren in Rom und in Parchim.

Als die Kameraden anrückten, brannte der Container bereits in voller Ausdehnung und es bestand die Gefahr, dass die Flammen auf das direkt daneben stehende Gebäude übergreifen. „Das konnten wir aber verhindern und haben auch die Wärmebildkamera zum Einsatz gebracht, um mögliche Glutnester zu entdecken, die sich bereits hinter der Verkleidung gebildet haben könnten. Das war aber nicht der Fall“, so Einsatzleiter und Stadtwehrführer Bernd Schröder.

Klaus Wiechmann von der Polizeiinspektion Ludwigslust bestätigte am Vormittag, dass die Kriminalpolizei ermittelt. Am 16. September, da allerdings am Nachmittag, war dieser Container schon einmal in Brand geraten. Bislang schließen die Beamten Brandstiftung oder eine Selbstentzündung nicht aus.

Als die Parchimer vor Ort eintrafen, fehlten ihre Kameraden aus Rom. Von der Leitstelle hieß es, dass sie alarmiert worden seien, sich aber noch nicht gemeldet hätten. Daraufhin wollten die Parchimer die Sirene am Gerätehaus per Hand auslösen und stellten fest, dass diese nicht anschlug. Das zuständige Amt Parchimer Umland hat umgehend eine Spezialfirma beauftragt, den Fehler zu suchen und zu beheben.

Bereits am Vorabend gegen 22.20 Uhr wurde die Parchimer Wehr zu einem Brandeinsatz in die Leninstraße 80 gerufen. Dort war ein Elektroverteilerkasten in Brand geraten. Ein Mieter hatte geistesgegenwärtig das Feuer mit Wasser gelöscht. „Sicherlich hatte bereits die Sicherung die Stromzufuhr unterbrochen, denn Brände an elektrischen Anlagen sollten nicht mit Wasser gelöscht werden“, sagt Parchims Stadtwehrführer Bernd Schröder.

Als Brandursache könnte der Zustand der E-Anlage in Frage kommen. „Probleme mit der Energie gab es bereits und es wurden nach Mieterangaben Knackgeräusche an der Anlage festgestellt“, sagt Wiechmann. Auch in diesem Fall ermittelt die Kriminalpolizei. Der  Sachschaden wird laut Polizei derzeit auf ca. 2000 Euro geschätzt.    Nach dem Feuerwehreinsatz konnten die Mieter   in ihre Wohnungen zurückkehren.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen