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Parchimer Umland : Zölkow plant Radweg und Straße

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Bürgermeisterin Gudrun Lübbe hofft noch in diesem Jahr auf den Bau des Weges entlang eines kleinen Abschnitts der B 392

von
erstellt am 26.Jan.2017 | 05:00 Uhr

Das Geld ist knapp in der Gemeinde Zölkow. Trotzdem nimmt die Kommune zwei Bauprojekte ins Visier: den Bau eines Radweges entlang der Bundesstraße 392 zwischen Zölkow und dem Abzweig nach Groß Niendorf sowie die Sanierung der Straße zwischen Groß Niendorf und Mestlin.

Das Radweg-Vorhaben hat sich bereits lange hingezogen. Es wurde im Zusammenhang mit der Gemeindefusion 2012 vereinbart, erfährt SVZ von Bürgermeisterin Gudrun Lübbe. Damit Radfahrer zwischen Zölkow und Groß Niendorf gefahrlos unterwegs sein können, sollte zumindest auf dem kleinen Abschnitt entlang der stark befahrenen Hauptstraße ein separater Weg angelegt werden. Das Projekt verzögerte sich offensichtlich wegen des Grundstückserwerbs. Inzwischen liegt die Zusage vom Eigentümer vor, sagt die Bürgermeisterin. Jetzt ist das Projekt beim Landesstraßenbauamt. „Wir warten auf eine Entscheidung“, sagt Gudrun Lübbe. Wenn sie positiv ausfällt, hofft die Bürgermeisterin auf die Realisierung des Baus noch in diesem Jahr.

So schnell wird es mit dem zweiten Bauprojekt in der Gemeinde allerdings nichts, schätzt die Bürgermeisterin. Es geht um den Ausbau der Verbindungsstraße zwischen Groß Niendorf und Mestlin. „Ohne Fördermittel können wir nicht bauen“, so Lübbe. Zwei Gemeinden haben für das Projekt Anträge gestellt – Zölkow über das Amt Parchimer Umland und Mestlin über das Amt Goldberg-Mildenitz.

Die Straße sei derzeit in einem bedauernswert schlechten Zustand, sagt Gudrun Lübbe. „Loch an Loch und hält doch.“ Viele Groß Niendorfer nutzen die Straße, ist sie doch der kürzeste Weg in den Nachbarort. Dort sind beispielsweise die Sparkasse, der Zahnarzt, eine neu geschaffene Einkaufsmöglichkeit, die Gärtnerei. Die Strecke in die Nachbargemeinde war zu Vorwendezeiten noch wichtiger, denn früher war Mestlin bekanntlich das zentrale Dorf, erinnert Gudrun Lübbe.

Mehr als diese beiden Bauprojekte sind nicht möglich für Zölkow. Der Doppelhaushalt der Kommune für 2016/2017 sei miserabel, sagt die Bürgermeisterin. „Der ist rot.“ Und wenn die Straße gebaut wird, sei er dunkelrot. Denn nur mit Fördermitteln und voraussichtlich zusätzlich mit Krediten kann investiert werden. Für den Radweg hat Zölkow hingegen noch etwas gespart – aus der Prämie für die Gemeindefusion von Zölkow mit Groß Niendorf.

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