Pampinale : Zeichen gegen Gewalt

Spektakuläre Ausstellung eröffnet: Groß war gestern das Interesse für den Auftakt zur 2. Pampinale.
Spektakuläre Ausstellung eröffnet: Groß war gestern das Interesse für den Auftakt zur 2. Pampinale.

Künstler und Freunde der zeitgenössischen Kunst in Pampin - „EntGrenzungen“ bis Oktober zu sehen

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07. Mai 2018, 05:00 Uhr

Es war wohl das schönste Geschenk zu seinem Geburtstag: Prof. Dr. Wolfgang Vogt konnte zur Eröffnung der zweiten Pampinale in der Kunsthalle des Kulturforums in Pampin neben namhaften Küstlern aus Deutschland und der Schweiz zahlreiche Freunde der zeitgenössischen Kunst nicht nur aus der Region zwischen Schweriner und Plauer See, sondern auch aus Berlin und der Metropolregion Hamburg begrüßen. Auch wenn das traumhafte Wetter dem sehr ernsten Thema „EntGrenzungen“ ziemlich kontrer gegenüberstanden, waren die Gäste tief berührt. Die ausstellenden Künstler – Angela Zander-Reinert, Anja Zander, Tina Schwichtenberg, Lucia Schoop, Marion Linke und Michael Marx – setzen sich mit brennenden Fragen der Zeit wie Flucht, Vertreibung, Entwurzelung, Verletzlichkeit, Suche nach Identität und Geborgenheit mit Mitteln der Malerei, Grafik, Skulptur, Installation, Foto, Video und Film auseinander. Das, was bis zum Oktober in Pampin zu sehen ist, spricht eine klare Sprache und ist mitunter „brutal wie die Wirklichkeit“. Ortrun Venth-Vogt stellte bei der Eröffnung klar, dass es ein Glücksfall für das Kunstprojekt sei, dass so engagierte Künstlerinnen und Künstler den Weg nach Pampin fanden. Dort freut man sich nun auf viele Besucher, die mit der Kunst in Dialog treten möchten.

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