Parchim : Wockersee war der sicherste Ort

Emelie, Josephine, Valerie, Maurice und Max aus Sternberg verarzten Emma und Nico Fotos: Mitzlaff
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Emelie, Josephine, Valerie, Maurice und Max aus Sternberg verarzten Emma und Nico Fotos: Mitzlaff

Jugendrotkreuz-Wettkampf rund um den See

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13. Juni 2017, 05:00 Uhr

So sicher wie am Sonnabend waren Wanderer rund um den Wockersee selten. Zwölf Teams vom Jugendrotkreuz des Kreisverbands Parchim absolvierten einen anspruchsvollen Parcours auf der fast sechs Kilometer langen Strecke rund um den Wockersee, den sich Jutta Hastedt ausgedacht hatte.

Dabei stand Erste Hilfe natürlich im Vordergrund, aber auch mit Teamwork oder Gesundheitswissen konnten Mädchen und Jungen punkten. Die Sieger vertreten den Kreisverband im September beim Landeswettbewerb in Bad Doberan. Rund um den Wettbewerb verlebten die Jugendlichen ein abwechslungsreiches Wochenende in der Jugendbegegnungsstätte Dargelütz. Anke Pohla, Jugendrotkreuz-Kreisleiterin: „Es war ein traumhaftes Wochenende. Die Mädchen und Jungen waren total entspannt und gleichzeitig begeistert.“ Michael Krüger, Koordinator Ehrenamt beim DRK-Kreisverband: „Einige Teilnehmer haben am Sonntag gesagt, sie wären gern noch länger geblieben.“

Für Emelie, Josephine, Valerie, Maurice und Max und Betreuerin Anne Grunert von der Förderschule Sternberg begann der Parcours am Sonnabendmorgen am Eichberg. Die fünf Mädchen und Jungen von der AG Junge Sanitäter im Alter von 12 bis 14 Jahren pirschten sich durch das vom Regen der Nacht noch nasse Gras an ihre erste Station, die Präventionswissen abfragte. Dann führte die Sternberger der Weg zum ersten praktischen Hilfseinsatz. Emma (9) und Nico (13) mimten verletzte, völlig erschöpfte und auch noch verwirrte Wanderer. Unter den strengen Augen der Schiedsrichter Susanne Güler und Axel Moritz verarzteten und betreuten Emelie, Josephine, Valerie, Maurice und Max die Verletzten.

„Besonders schön, dass alle, Ehren- und Hauptamt, sich hier einbringen“, freute sich Kreisleiterin Anke Pohla. In der Tat, hier gehören alle zusammen, hier halten alle zusammen. Im Camp in Dargelütz fesselte Jessica Weis die Jugendrotkreuzler mit einem Afrika-Reisebericht. Jessica engagiert sich seit zwölf Jahren beim JRK. Die Bereitschaft hatte einen Spaßparcours aufgebaut. DRK-Kreisgeschäftsführer Steffen Kanert, der zu Beginn des Camps ein Grußwort des Parchimer Bürgermeisters Dirk Flörke verlesen konnte: „Das Schönste, was uns begegnen kann, sind zufriedene glückliche Kinder.“

Nicht nur das, die Jugendrotkreuzler zeigten auch eine Haltung – und das in der Freizeit: Als die fünf Sternberger leere Schnaps- und Bierflaschen sowie Müll am Eichberg sahen, fanden sie: „Das gehört hier nicht hin.“ Sie sammelten die Freizeitspuren anderer Zeitgenossen kurzerhand ein.

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