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Parchimer Zeitung

16. Dezember 2017 | 04:44 Uhr

Parchim : Wo sind die schwarzen Katzen?

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Tierschutzinitiative besorgt: Wurden Tiere vergiftet? Polizei ermittelt

svz.de von
erstellt am 04.Mai.2016 | 06:00 Uhr

Die Tierschutzinitiative Parchim macht sich große Sorgen. Im Einzugsbereich um ihre Futterstelle in der Gartenstraße lebten einst 14 schwarze Katzen. Dort wurden sie gefüttert und vorübergehend wegen ihrer Impfung, Sterilisation und gesundheitlichen Versorgung regelmäßig eingefangen und dann dort wieder freigelassen.

Im Sommer 2015 wurde jedoch im dortigen Futterhaus eine Katze tot aufgefunden. Bis Januar 2016 reduzierte sich der Bestand der Futtertiere um weitere sieben Katzen, die spurlos verschwunden waren.

Todkranke Katze nicht mehr zu retten

Am 25. Januar wurde im Katzenhaus eine weitere Katze todkrank aufgefunden. Leider verendete sie auf dem Weg zur Tierärztin. Zur Zeit werden im Katzenhaus Gartenstraße täglich durchschnittlich nur noch vier Katzen betreut.

Was der Tierschutzinitiative aufgefallen war: Beide Fundtiere wiesen büschelweise Haarausfall auf. „Das kann auf eine Vergiftung mit Thallium hindeuten - ein Rattengift, das Tiere qualvoll verenden lässt“, mutmaßt die Tierschutzaktivistin M. Schulz. Nach einem erneuten Fund von Haarbüscheln vermutet die Initiative, dass gegen die Katzen gezielt mit krimineller Energie vorgegangen wird.

Zeugen gesucht, die Hinweise geben können

Doch: „Kein Mensch hat das Recht, schutzbedürftige Tiere auf derart bestialische Weise zu töten - das sind Straftaten!“ An der Futterstelle werden täglich nur noch vier Tiere versorgt. „Die Katzen tun doch niemandem etwas.“ Inzwischen hat die Parchimer Tierschutzinitiative die Polizei eingeschaltet. Nunmehr seien Anwohner und Passanten herzlich gebeten, eventuelle Beobachtungen zu melden. Wer zur Aufklärung beitragen kann, ist dringend aufgefordert, sich mit der Polizei oder der Tierschutzinitiative in Verbindung zu setzen (03871 – 26 50 99).  

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