Unternehmerverband Ludwigslust-Parchim : Wirtschaftskraft stärker als je zuvor

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17. Neujahrsempfang des Unternehmerverbandes der Region Ludwigslust-Parchim kurz nach Fusion der Verbände Westmecklenburg und Mecklenburg-Schwerin

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23. Januar 2020, 05:00 Uhr

Kurz nach der Wiedervereinigung der Unternehmerverbände Westmecklenburg und Mecklenburg-Schwerin am 1. Januar (SVZ berichtete) gab es am Mittwoch gleich die Gelegenheit für ein Treffen. Der Einladung zum 17. Neujahrsempfang des Regionalverbandes Ludwigslust-Parchim folgten rund 150 Unternehmer und Vertreter aus Politik und Kultur. Gastgeber war die Sparkasse Parchim-Lübz in ihrem Haus am Moltkeplatz in Parchim. „Wir sind jetzt der wirtschaftsstärkste Landkreis in Mecklenburg-Vorpommern. Das ist Ihr Verdienst“, lobte Joachim Ziegler, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, die Unternehmer.

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K. Frick

„Hier sind heute Unternehmer der beiden ehemaligen Verbände vertreten“ stellte Wolfram Reisener fest, stellvertretender Regionalleiter. Insgesamt hat der Unternehmerverband Norddeutschland/Westmecklenburg jetzt 720 Mitglieder. Reisener konnte in seiner Bilanz darauf verweisen, dass der Regionalverband Ludwigslust-Parchim im Jahr 2019 mit 44 neuen Mitgliedern so viel Unternehmer wie noch nie hinzu gewinnen konnte. Das sei auch ein Spitzenwert in der 30-jährigen Geschichte des Verbandes, der 2020 Jubiläum feiert. „Hier Mitglied zu sein ist deshalb toll, weil man Gleichgesinnte treffen kann“, erklärte Christian Brade der SVZ. Der Unternehmer und Kreistagsabgeordnete für die SPD betreibt einen Großhandel für Büromaschinen in Plate.

Noch-Präsident Rolf Paukstat und seine Geschäftsführerin Pamela Buggenhagen.
K. Frick
Noch-Präsident Rolf Paukstat und seine Geschäftsführerin Pamela Buggenhagen.
 

„Die Fusion wird den Unternehmerverband verändern, mit den Mitgliedern des Verbandes Westmecklenburg sind zum Teil sehr wirtschaftsstarke dazu gekommen“, so Rolf Paukstat am Rande des Empfangs. Er ist bis zu den Wahlen des neuen Präsidiums im Mai noch Präsident des Verbandes Mecklenburg-Schwerin, zu dem auch Parchim gehört. Die Übergangsstruktur sei ein wenig kompliziert. Dass er im Mai nicht mehr kandidiere, habe aber nichts mit der Fusion zu tun, sondern dass er nach 18 Jahren Ehrenamt den Weg für Jüngere frei machen wolle. „Wir werden jetzt erst einmal alles dafür tun, damit sich die aus Westmecklenburg hinzu gekommenen 80 Mitglieder wohl in dem neuen Verband fühlen“, versprach Geschäftsführerin Pamela Buggenhagen.

Frank Rohloff vom BBM Einrichtungshaus in Parchim wurde für die Auszeichnung als Unternehmer des Jahres nominiert. Sein Bruder Jörg nahm die Nominierung entgegen.
K. Frick

Frank Rohloff vom BBM Einrichtungshaus in Parchim wurde für die Auszeichnung als Unternehmer des Jahres nominiert. Sein Bruder Jörg nahm die Nominierung entgegen.

 

Einer der Höhepunkte des Neujahrsempfangs war die Rede Norbert Rethmanns von der international agierenden Unternehmensgruppe Remondis, Rhenus und Saria. Der Multimilliardär lebt in Wamckow bei Sternberg. Sein Unternehmen betreibt unter anderem auch den Öffentlichen Nahverkehr in Amsterdam.

Der international agierende Unternehmer Norbert Rethmann (l.) mit Wolfgang Waldmüller, Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag und Landtagsabgeordneter.
K. Frick

Der international agierende Unternehmer Norbert Rethmann (l.) mit Wolfgang Waldmüller, Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag und Landtagsabgeordneter.

 

Rethmann zeigte sich interessiert an der Ausschreibung des Landkreises für die Umstellung der Busflotte auf E-Mobilität. Unsere Redaktion wies er darauf hin, dass Busse mit Wasserstoffantrieb mehr Kohlendioxid einsparen würden als Elektrobusse. „Wir arbeiten gerade mit Daimler und VW an einem Großversuch für Wasserstoff-Antriebe und stellen alle Müllfahrzeuge in Frankfurt am Main auf Wasserstoff um“, erklärte Norbert Rethmann. Wolfgang Schmülling, der Landrat Stefan Sternberg vertrat, antwortete, der Auftrag sei noch nicht vergeben.

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