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Kiekindemark : Winterlinde für den Forstschaugarten

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Am Tag des Baumes: Goetheschüler und Nabu-Mitglieder pflanzen Bäume und Sträucher

von
erstellt am 25.Apr.2016 | 11:15 Uhr

Es ist längst zur Tradition geworden, dass jeweils am Tag des Baumes Ende April im Forstschaugarten in Kiekindemark ein neuer Baum in den Boden kommt. Gestern hatten sich Jungen und Mädchen der Klasse 4a der Goethegrundschule aus Parchim, Vertreter des Nabu und Mitarbeiter der Stadtforst eingefunden, um gemeinsam den Baum des Jahres 2016 – eine Winterlinde– zu pflanzen.

Nils Engelhard von der Stadtforst hatte sich schlau gemacht und konnte den Jungen und Mädchen viel Wissenswertes über die Winterlinde erzählen. Rund 30 verschiedene Arten sind auch als Steinlinde, kleinblättrige Linde oder Berglinde bekannt. Sie kommt vielerorts in Zentraleuropa vor. Obwohl bis heute noch nicht geklärt werden konnte, wie Sommer- und Winterlinde zu ihrem Namen gekommen sind, hat dieser Baum schon immer eine ganz besondere Bedeutung. Das Winterlinden mit niedrigen Temperaturen besser klar kommen, bis zu 1000 Jahre alt werden können und ein Stammdurchmesser von bis zu zwei Meter möglich ist, war für die Schüler dann doch neu. Nils Engelhard erinnerte daran, dass Linden schon bei Germanen und Slawen als Schutz vor bösen Geistern verehrt wurden. Heute erfreuen Lindenalleen und einzelne Bäume in Dörfern und Städten die Menschen. Auch zum Schnitzen und für Musikinstrumente eignet sich ihr Holz. Und in der Medizin sind Lindenblütentee und -honig unverzichtbar.

Nach der symbolischen Pflanzung im Forstsschaugarten machten sich die Goetheschüler auf dem Weg zum Forsthof, um dort weitere Bäume und Sträucher zu pflanzen. Anschließend klang der Tag des Waldes für sie am Lagerfeuer und bei einer Grillwurst gemütlich aus.

 

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