Siggelkow : Wiedersehen und Abschied gefeiert

Pastorin Ulrike Kloss (r.) begrüßte am Sonntag Konfirmationsjubilare in der Siggelkow Kirche.
Pastorin Ulrike Kloss (r.) begrüßte am Sonntag Konfirmationsjubilare in der Siggelkow Kirche. Fotos: Christiane Großmann

Konfirmationsjubiläum in Siggelkow / Orgel nach zweijähriger Pause erstmals wieder zu hören / Kirchengemeindehaus entwidmet

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07. September 2015, 16:11 Uhr

Etwa zehn Jahre hatte Helga Schudlich (geb. Bänsch) aus Berlin ihre Kirche nicht mehr gesehen, in der sie vor fünf Jahrzehnten konfirmiert wurde. Als sie sich jetzt zum Gottesdienst in Siggelkow einfand, war sie im ersten Moment einfach nur sprachlos, so schön sei die Fachwerkwerkkirche nach der außen bereits vollendeten Sanierung geworden. Besonders angetan zeigte sie sich von der neu eingebauten Seitentür mit dem lang gezogenen, schmalen Fenster, das einen ganz besonderen Lichteinfall ermöglicht. „Man fühlt sich eingeladen, die Gedanken schweifen zu lassen.“

In dieser Kirche fand nun am Sonntag ein schöner Gottesdienst inmitten der Baupause statt, nachdem der zweite Bauabschnitt abgeschlossen ist und die Vorbereitung der dritten Etappe auf Hochtouren läuft. Seit dem Start der Arbeiten im Jahr 2013 ließ die Gemeinde die Baustelle bereits zweimal zum Weihnachtsgottesdienst im Lichterglanz erstrahlen und vor wenigen Tagen konnte sich ein Paar aus Siggelkow in der frisch gemalerten Kirche das Ja-Wort geben. Zum ersten Mal seit ihrem letzten „Auftritt“ im Sommer vor zwei Jahren in der bereits leer geräumten Kirche war am Sonntag die Orgel zu hören, nachdem Orgelbaumeister Andreas Arnold sie gereinigt und gestimmt sowie Elektromeister Wolfgang Stenzel sie unter Strom gesetzt hatte. Das Instrument habe die Bauzeit in seiner Schutzhülle gut überstanden, konnte der Orgelfachmann aus Plau am See den Siggelkowern bescheinigen.

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