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Festbilanz : Wie weiter mit den Stadtfesten?

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Organisatoren einig: Ein rund um gelungenes Fest gefeiert / Neues Konzept wird weiter entwickelt / Dank an die vielen Mitstreiter

Zufriedene Gesichter im Stadthaus: Die Bilanz nach dem jüngsten Stadtfest fällt insgesamt positiv aus. Noch einmal hat der zuständige Fachbereichsleiter Dirk Johannission einen Teil der Mitstreiter an einen Tisch geholt, um ein Resümee nach drei Stadtfesttagen zu ziehen. „Das, was wir diesmal verändert haben, hat sich auf jeden Fall bewährt. Daran lässt sich in den kommenden Jahren anknüpfen“, ist sich Dirk Johannission sicher.

Die Besucher, die bei deutlich besserem Wetter als im Vorjahr in großer Zahl gekommen sind, wurden von den Ankündigungen im Vorfeld des Stadtfestes nicht enttäuscht. „Die zwei Hauptbühnen mit unterschiedlichen inhaltlichen Konzepten haben für Jung und Alt passende Programme präsentiert. Dabei ist aber auch zu berücksichtigen, dass anspruchsvolle Künstler ihren Preis haben“, betont Kerstin Häger vom Kulturamt. Das Gesamtbudget von immerhin 50 000 Euro setzt enge Grenzen. Damit sind viele Nebenkosten für die Sicherheit, die Organisation und beispielsweise auch für die Gema (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) – in diesem Fall 2100 Euro – zu bezahlen. Und , wie immer zahlen die Besucher keinen Eintritt und können sogar auf sonst gebührenpflichtigen Parkplätzen ihr Auto kostenfrei abstellen.

Für Johannisson steht fest: Der Erfolg hat viele Mütter und Väter. „Die Rund der Akteure ist erfreulich groß. Den Mitstreitern, die sich mit eigenen Ideen und viel persönliches Engagement eingebracht haben, gehört unser Dank“, betont der Fachbereichsleiter. Er freut sich sehr, dass sie auch im nächsten Jahr wieder dabei sein wollen. Für die Bürgerstiftung, so deren Vorsitzende Regine Wetzig, sei die Belebung der Langen Straße ein erster Impuls, um die Parchimer fürs Mitmachen zu gewinnen.

Eine logistische Herausforderung war die kompakte Präsentation der Schaustellerangebote auf dem Schuhmarkt. „Daran werden wir festhalten. Es hat allen Spaß gemacht“, sagt die Verantwortliche Gabi Wolff. Den Traumblick vom Riesenrad dürften viele noch lange in Erinnerung behalten.

Das Potenzial der verkaufsoffenen Sonntags und des Marktfrühstücks, für das sich die Fleischerfamilie Pöker sehr engagiert hat, soll künftig noch besser ausgeschöpft werden. Nach dem Stadtfest ist vor dem Stadtfest. Erste Ideen für das 32. Stadtfest gibt es bereits.


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erstellt am 03.Jun.2014 | 11:21 Uhr

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