Parchim : Wie die Wallanlagen entstanden sind

Am Sonnabend auch in Parchim Einladung zum landesweiten „Tag der Architektur“

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29. Juni 2019, 05:00 Uhr

Zum landesweiten „Tag der Architektur“ rücken die Parchimer Wallanlagen in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. „Entdecken sie neue Räume, aber auch Bekanntes in neuem Glanz“, lädt Christoph Meyn als Präsident der MV-Architektenkammer zur Besichtigung ein. Heute um 11 Uhr startet vom Dragoner-Denkmal in der Lindenstraße eine offizielle Führung. Die denkmalgeschützten Wallanlagen prägen mit 44 000 Quadratmetern als bedeutender Grünzug das Parchimer Stadtbild. Doch historische Wegeverbindungen und Raumstrukturen, so Meyn, waren verloren gegangen, Blick- und Sichtachsen zugewachsen. „Die Missstände wurden beseitigt.“ Ein weiterer Baustein bei der Sanierung sei der Bestand an Bäumen und Gehölzen gewesen, der gemäß historisch nachweisbarer Pflanzenlisten wieder hergerichtet wurde. Der ehemalige Pavillon sei als Aussichtsplattform als bedeutsamer Punkt herausgearbeitet „und damit neu interpretiert worden“. Durch zeitgemäße Materialien und eine Gedenktafel für den ehemaligen Bürgermeister Stegemann sei das Projekt abgerundet worden. Die Sanierungsunterlagen hatten die Rostocker Landschaftsarchitekten Sabine und Andreas Webersink erarbeitet. Letztlich seien rund 800 000 Euro verbaut worden. Finanziert wurde das Projekt mit Mitteln der Stadt Parchim und Zuschüssen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Am „Tag der Architektur“ präsentieren sich landesweit an 22 Standorten insgesamt 31 Projekte. „Bei Radtouren und Führungen lassen sich gebaute Vielfalt erleben und viele exklusive Einblicke gewinnen“, so Christoph Meyn.

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