Komödie : WG soll Trennung bringen

„Trennung für Feiglinge“ am Mecklenburgisches Landestheater. Es spielen: Anne Ebel (M.), Martin Klinkenberg (r.) und Nils Höddinghaus
„Trennung für Feiglinge“ am Mecklenburgisches Landestheater. Es spielen: Anne Ebel (M.), Martin Klinkenberg (r.) und Nils Höddinghaus

Theater eröffnet am Sonnabend neue Spielzeit mit „Trennung für Feiglinge“

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15. September 2015, 15:21 Uhr

Mit „Trennung für Feiglinge“, einer Komödie von Clément Michel in der deutsche Fassung von Franz-Lorenz Engel, startet das Mecklenburgisches Landestheater Parchim in die neue Spielzeit 2015/2016. Diese Komödie für drei Personen findet seine Aufführung in der Theatergaststätte am Sonnabend (19. September) um 19.30 Uhr.

Um es vorweg zu nehmen, es ist eine amüsante Geschichte, bei der viel gelacht werden kann und einen Einblick in die Gefühlswelt eines Liebespaares und eines Freundes gegeben wird. Man könnte das Stück auch ergänzen mit dem Untertitel „… oder wie wird man seinen Partner los“. Eigentlich sind sie ein glückliches Liebespaar, Sophie und Paul, gespielt von Anne Ebel und Martin Klinkenberg. Doch bei Paul sieht es anders aus, er will weg - nur wie? Mut zur klaren Ansage hat er nicht, dafür eine unglaubliche Fantasie, in der sein Freund, der Finanzbeamte Martin, gespielt von Nils Höddinghaus, eine große Rolle spielen soll. Als erstes wird aus dem vermeintlichen Liebesnest eine Dreier-WG und Martin soll durch sein Verhalten als Störfaktor dienen.

Ob aber Sophie auf diese Weise dazu gebracht wird, aus der Wohnung auszuziehen, darf bezweifelt werden. Um alles möglichst schlimm aussehen zu lassen und warum der Freund immer noch in der Wohnung leben soll, muss sogar ein fiktiver Trauerfall herhalten…

Es ist eine Geschichte, in der die Dramaturgin Katja Mickan die Regie führt und die Bühne sowie die Kostüme Birgit Voß schuf.

Die Schauspieler brillieren in ihren Rollen mit temporeichen Dialogen, mit kleinen Intrigen und mit dem gewissen Gespür für Situationskomik. Ob aber dieser Plan aufgehen wird, das wird hier nicht verraten, nur so viel: Wer einen amüsanten Abend erleben will, der sollte unbedingt mal wieder ins Theater gehen.

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