Parchim : Werben für die Kinderstation

Machen sich für die Wiedereröffnung der Kinderstation stark: Jacqueline Bernhardt und Steffi Pulz (v.l.).
Machen sich für die Wiedereröffnung der Kinderstation stark: Jacqueline Bernhardt und Steffi Pulz (v.l.).

Linke trommelt mit Plakaten für die Wiedereröffnung der Kinderstation

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11. August 2020, 05:00 Uhr

„Gesundheit ist keine Ware. Kinderstation in Parchim wieder öffnen“ steht auf dem roten Plakat vor dem Haupteingang der Asklepios Klinik. Das erste Plakat von insgesamt 15. „So viele dürfen wir hier aufhängen. Aber wir wollen noch mehr in der Umgebung anbringen“, erklärt Jacqueline Bernhardt, Landtagsabgeordnete der Linksfraktion Mecklenburg-Vorpommern. Mit der Plakat-Aktion will die Partei auf die verschlechterte medizinische Versorgungslage für Kinder in Parchim und Umgebung aufmerksam machen. In letzter Zeit hätte es in Parchim kaum Demonstrationen zu dieser Problematik mehr gegeben. „Mit den Plakaten wollen wir zeigen, dass wir die Kinderklinik nicht vergessen haben. Sonst geht die Kinderstation unter“, erklärt Steffi Pulz, die Stadtfraktionsvorsitzende der Linken. Dabei spiele es keine Rolle, welche Partei für die Wiedereröffnung der Kinderstation kämpft. „Es soll keine reine Linke-Aktion werden. Wir freuen uns, wenn auch die anderen Parteien mitmachen. Dieses Problem betrifft uns alle.“

In der kommenden Woche wollen sie weitere Plakate aufhängen. Die Mahnwachen sollen parallel dazu weiter im zweiwöchigen Takt durchgeführt werden. „Wir stehen nicht in Konkurrenz mit der PKKB-Initiative. Die Plakate und die Demos sind unterstützende Aktionen“, sagt Steffi Pulz und ergänzt: „Wir wollen halt solange Druck aufbauen, bis sich hier etwas tut. Die nächsten Anlaufstationen sind erst in Hagenow oder Schwerin. Die Kinderversorgung muss hier vor Ort gewährleistet werden.“

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