Klima : Wenig Wasser im Parchimer Land

Blick auf reizvolle Landschaft zwischen Parchim und Granzin aus 1000 Metern Höhe. Sölle bestimmen unsere Landschaftsbild. Doch immer mehr dieser Feldgewässer sind gefährdet.
Blick auf reizvolle Landschaft zwischen Parchim und Granzin aus 1000 Metern Höhe. Sölle bestimmen unsere Landschaftsbild. Doch immer mehr dieser Feldgewässer sind gefährdet.

Niederschlagsdefizit wirkt sich aus: Dorfteich in Dütschow ist geschrumpft / Zahlreiche Feldgewässer sind trocken

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30. Dezember 2014, 13:18 Uhr

Super-Wetter! Die regnerischen Dezembertage 2014, die manchen zur Verzweiflung gebracht haben, und der Schneefall zum Monatsende sollten für Jubel sorgen. Denn die Grundwasserstände sinken ständig. Der Niederschlag war bitter nötig. Und längst nicht ausreichend.

Die Dütschower Angler machen sich Sorgen um die Fische im Dorfteich. Nur noch hüfthoch - etwa 85 Zentimeter – stand das Wasser, als die Petrijünger das Gewässer begutachteten. Früher war der Teich doppelt so tief. Wenn es jetzt einen harten Winter mit strengem Frost geben sollte, könnten es die Fische im flachen Gewässer unter dem Eis schwer haben zu überleben.

„So wenig Wasser war noch nie im Dorfteich“, sagt Heino Schulz, der stellvertretende Spornitzer Bürgermeister und Gemeindearbeiter. Seit 58 Jahren wohnt er in Dütschow und weiß die Entwicklung einzuschätzen. Schulz kennt die Ursache für das Problem. Der Angelteich in Dütschow hat keinen Zufluss. Von Ende 2013 bis Herbst 2014 hat es zu wenig geregnet.

Nicht nur in Dütschow wirkt sich der sinkende Grundwasserspiegel aus. Zwischen Mestlin und Vimfow liegen Sölle seit einem Jahr trocken. Auch die Moore leiden. So beobachten Naturfreunde zunehmende Trockenheit im Darzer und im Quaßliner Moor.

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