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Parchimer Zeitung

17. August 2017 | 10:04 Uhr

Weltmeisterschaft für Keramiker

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

2. Südwestmecklenburger Töpfermarkt in Friedrichsmoor hält Höhepunkte bereit

Am 3. und 4. Mai 2014 findet zum zweiten Mal der Südwestmecklenburger Töpfermarkt in Friedrichsmoor statt. Zur Premiere im Vorjahr kamen über 5000 Besucher. 38 Aussteller waren angereist, um die Vielfalt der zeitgenössischen Keramik zu zeigen.

„Als Veranstalter konnten wir im Nachhinein nur sagen: es hätte kaum besser laufen können!“ schreiben die Organisatoren Christoph und Melanie Bader aus Loosen.

Über 40 Keramiker und Keramikerinnen haben sich zur zweiten Auflage angemeldet. Zum überwiegenden Teil waren die Aussteller schon im Vorjahr dabei. Bei der Auswahl der wenigen zu vergebenden neuen Plätze haben die Organisatoren nach eigenen Worten größten Wert darauf gelegt, dass die Keramiken eine echte Erweiterung und Ergänzung des Marktgeschehens sind und Wiederholungen vermieden werden. So gibt es neue Sortimente aus den Bereichen Porzellan und Lüsterglasuren zu bestaunen.

Das Angebot beim 2. Südwestmecklenburger Töpfermarkt im Park des Jagdschlosses Friedrichsruhe umfasst traditionelles Handwerk und reines Gebrauchsgeschirr neben kunsthandwerklicher Keramik auf hohem Niveau. Gut die Hälfte der Aussteller kommt aus Mecklenburg. Auch Teilnehmer aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg, Thüringen, Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sind dabei.

An beiden Tagen gibt es unterhaltsame Livemusik. Die „Band von letztens“ spielt Anarchoswing und Jazz im Stil der 30er bis 50er Jahre sowie Eigenkompositionen.

Ein zentraler Bestandteil des Marktes ist der Kollegenwettbewerb. Dieser trägt in diesem Jahr den Titel „Ein Männlein steht im Walde ... Kurioses aus dem Busch!“ Die eingereichten Arbeiten werden ab Sonnabend 12 Uhr ausgestellt, die Preisverleihung durch eine unabhängige Fachjury findet am gleichen Tag um ca. 15 Uhr statt. Erstmals wird es einen Publikumspreis geben.

Ein weiteres Highlight wird laut Organisatoren die für den Sonntag geplante 1. Weltmeisterschaft im Blind-Drehen. Dabei sollen die am Markt teilnehmenden Keramiker und Keramikerinnen ihr Können an der Töpferscheibe zeigen, und zwar unter erschwerten Bedingungen: Ein beliebiges Gefäß wird auf der Töpferscheibe gedreht. Dann werden dem Akteur die Augen verbunden und das Gefäß wird erneut gedreht. Wenn es irgendwie geht, möglichst identisch zum ersten Stück. Am Ende wird verglichen. Je geringer die Abweichungen, desto höher die Punktzahl.

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erstellt am 14.Apr.2014 | 12:30 Uhr

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