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Asklepios Klinik : Weitgereiste Ärztin arbeitet und wohnt nun in Parchim

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Dr. Sabine Gellert übernimmt Pädiatrie in Asklepios Klinik

svz.de von
erstellt am 01.Okt.2014 | 08:44 Uhr

So traumhaft hatte sich Dr. Sabine Gellert ihr Willkommen in der Asklepios Klinik Parchim gar nicht vorgestellt. In das Café am Wockersee hatte die Klinikleitung eingeladen, um den Wechsel der Chefarztstelle feierlich zu begehen. Die Berlinerin, die ihre Herkunft sprachlich nicht verhehlen kann, wird ab sofort die Kinderabteilung des Krankenhauses leiten. Sie löst damit Andreas Linke ab, der zwar die Pädiatrie verlässt, dem Haus aber als Arzt der Kinderarztpraxis des Medizinischen Versorgungszentrums, das seine Räumlichkeiten in der Asklepios Klinik hat, treu bleibt.

Klinik-Geschäftsführer Alexander M. Gross fand lobende Worte für den scheidenden Leiter der Pädiatrie, der 2003 als Assistenzarzt nach Parchim kam. Seit 2009 hatte Andreas Linke die Chefarztstelle in der Kinderabteilung inne. Vom Team wird er geschätzt, besonders die gute Zusammenarbeit mit der Klinik wird hervorgehoben. „Ich habe mich hier zu jedem Zeitpunkt wohlgefühlt. Ich möchte dem Team danken und auch der Klinikleitung, die immer ein offenes Ohr für unsere Probleme hatte“, richtete er seine Worte an die Mitarbeiter, deren gutes kollegiales Verhältnis er besonders hervorhob.

Während er Parchim die Treue hält, ist Dr. Sabine Gel-lert eine schon weit gereiste Ärztin. Nach ihrem Studium und der Facharztausbildung an der Charité in Berlin hielt sie es dort bis 1994 aus, dann zog es sie nach Nigeria, wo sie vier Jahre blieb. Nächste Stationen waren Binz auf rügen und Perleberg, bevor es sie wieder in die Weite, dieses Mal nach Ghana zog. Nach zwei Jahren Wirken beim Aufbau der Pädiatrie in Ghana kehrte sie nach Binz zurück, wo sie als Chefärztin tätig war.

Und noch einmal lockte das Ausland, Tansania war ihre nächste Station. Dann wollte die zweifache Mutter und sechsfache Oma sich den Enkeln widmen. Das hielt sie gerade mal zwei Monate aus, nach weiteren zwei Jahren in Bergen auf Rügen zog es sie nun nach Parchim. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.

„Die Aufnahme ins Team war sehr herzlich und der Start in Parchim verlief anders als geplant. „Noch während ihres Kennenlern-Rundgangs durch die Klinik brauchte ein kleiner Patient ihre Hilfe und so begann ihre Tätigkeit am Patienten früher als geplant.“

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