Spornitz : Weg zum Friedhof gepflastert

Arbeit an der Kirchendrift in Spornitz
Arbeit an der Kirchendrift in Spornitz

Mit Geldern aus der Flurneuordnung kann die Gemeinde Spornitz in die Infrastruktur investieren

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19. Dezember 2017, 05:00 Uhr

Ein langjähriges Ärgernis für die Spornitzer gehört bald der Vergangenheit an: Die Kichendirft, der Weg zum Friedhof, wird gepflastert. Der Weg war so uneben, dass böse Zungen schon lästerten, dass die Toten auf dem Transport zu den Gräbern aus den Särgen fallen könnten.

Die einheimische Firma von Benjamin Geick hat den Zuschlag für den Ausbau bekommen. Zum Jahresende sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein auf dem Weg zwischen Kindergarten und Kirche, erklärt Bürgermeister Dieter Eckert. Es handelt sich um einen Fußgängerweg, der auch als einziger Zuweg zum Friedhof für Leichenwagen genutzt werden kann.

Zu schaffen macht den Spornitzern im Gebiet nahe dem Jugendclub insbesondere die enorme Feuchtigkeit im Boden. Das Grundwasser steigt. Im gerade sanierten Gebäude mit Kita und Club stand in den extrem niederschlagsreichen vergangenen Monaten erneut Feuchtigkeit im Keller. Bei normalem Regen habe man die Situation im Griff, erklärt Eckert. Bei sehr starken Ereignissen springen aber die Pumpen an. Im Frühjahr will der Wasser- und Bodenverband mit Sitz in Ludwigslust Gräben tiefer legen und so gegensteuern, berichtet der Bürgermeister.

Parallel gibt es noch eine zweite Straßenbaustelle in der Gemeinde – am Friedhof im Ortsteil Dütschow. Hier werden ebenfalls die Zufahrt sowie die Parkmöglichkeiten verbessert. Bisher war der Weg Sand und Modder, erklärt der Bürgermeister. Jetzt wird asphaltiert. Die damit beauftragte Firma werde vermutlich bis März fertig, sagt Eckert. „Der Regen erschwert die Baumaßnahme.“ Ebenso wie am Radweg zwischen Spornitz und Parchim (SVZ berichtete).

Die beiden Bauprojekte an den Friedhöfen sind aufgrund von Zuschüssen möglich, die an die Gemeinde aufgrund der Flurneuordnung fließen. Die Ortslage Spornitz kann noch bis 2019 von Geldern aus diesem Programm profitieren. Dütschow, wo die Flurneuordnung später begonnen hat, noch länger. Jetzt soll das Verfahren und damit die Möglichkeit zu Investitionen in die Infrastruktur auf die Ortsteile Steinbeck und Primank ausgedehnt werden. In der Gemarkung gibt es laut Bürgermeister Dieter Eckert noch Nachholebedarf.


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