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Parchimer Zeitung

24. November 2017 | 05:04 Uhr

Parchim : Weg am Wasser wird fortgeführt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Im Frühjahr beginnt die weitere Freilegung des Färbergrabens / Hintere Andienung der Blutstraße soll bis Jahresende fertig werden

svz.de von
erstellt am 27.Okt.2014 | 08:38 Uhr

Eine unendliche Geschichte: In diesem Jahr soll sie nun zum Abschluss gebracht werden, die so genannte hintere Andienung der Blutstraße. Voraussichtlich am 19. November ist Baustart für das letzte rund 100 Meter lange Straßenstück vom Schulberg bis zu den hinteren Grundstücksgrenzen der Langen Straße. Als Abschluss der Sackgasse wird außerdem ein Wendehammer angelegt. Derzeit läuft das Vergabeverfahren. Vor dem Beginn der Baumaßnahmen werden Anwohner noch zu einer Infoveranstaltung eingeladen, auf der auch die bauausführende Firma vorgestellt bzw. Ansprechpartner benannt werden sollen. Bürger können sich mit ihren Fragen aber auch an das Sachgebiet Tiefbau im Stadthaus wenden. Im Rathaus ist man zuversichtlich, dass das Projekt nun bis zum Weihnachtsfest zum Abschluss gebracht werden kann. Fachbereichsleiter Frank Schmidt hat den 20. Dezember ins Auge gefasst – allerdings unter dem Vorbehalt, dass das Wetter keine Kapriolen schlägt. „Ich bin froh, dass es jetzt losgehen kann“, gibt er ehrlich zu. Die hintere Erschließung der Blutstraße als Lieferstraße und Zuwegung für die Anlieger, um unabhängig von den Öffnungszeiten der Fußgängerzone an ihre Grundstücke zu gelangen, beschäftigt seit Anfang der 90er Jahre immer wieder die Gemüter. 2008 gab es dann einen Lichtblick, als das erste Teilstück vom Fischerdamm aus in Angriff genommen wurde. Dann herrschte lange Zeit Stillstand, da notwendiger Grunderwerb nicht zu Stande kam.

Nicht begeistert sein wird unser Leser Lothar Spatzier, wenn er nun erfährt, dass demnächst zwei größere Bäume tatsächlich abgenommen werden. Er hatte in der vergangenen Woche seine Befürchtungen am Heißen Draht unserer Zeitung geäußert (SVZ berichtete). Die Fällgenehmigung liegt vor, im Sommer sind die Bäume noch einmal begutachtet worden, erklärt Frank Schmidt. Doch sie seien in einem so schlechten Zustand, dass sie eine Gefahr für die Verkehrssicherheit darstellen.

Eine weitere Aufwertung erfährt das Stadtquartier im kommenden Frühjahr mit der Freilegung des Färbergrabens, sodass Passanten dann vom Parkplatz Burgdamm bis zum Fischerdamm durchgängig am Wasser entlang spazieren können. Der erste Abschnitt ist bereits vor etwa zehn Jahren gemacht worden und wird sehr gut angenommen. Für dieses Projekt im Rahmen der Altstadtsanierung kann die Stadt Mittel des Bundes und des Landes in Anspruch nehmen.


 

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