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Rettungsaktion : „Waldi“ in letzter Minute gerettet

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Spektakulärer Einsatz für Parchimer Wehr / Vierbeiner aus aussichtsloser Lage befreit

Parchim So hatten sich die Männer der Kreisstadtwehr den Sonntagmittag auch nicht vorgestellt. Kurz vor 11.30 Uhr erreichte sie ein außergewöhnlicher Notruf. Aus einem Mauervorsprung der Alten Eldemühle im Hafen am Fischerdamm konnte sich ein kleiner Hund offensichtlich nicht mehr aus eigener Kraft befreien. Das Tier drohte zu ertrinken. Glück im Unglück: Entdeckt hatte den Vierbeiner ein Experte. Der pensionierte Revierförster Klaus Weiberg aus Langen Brütz war mit dem Enkelsohn zum Tischtennisturnier nach Parchim gekommen und hatte in der Pause das Wimmern eines Hundes gehört. Da er dem Hund nicht selbst helfen konnte, rief er die Feuerwehr. Die war mit Wehrführer Bernd Schröder und Spezialtechnik schnell vor Ort. Die Männer setzten wie vielfach geübt die Schlauchboote aus und erreichten den völlig verängstigten Hund. Schließlich konnten sie ihn an Bord holen. Erleichtert nahm Winfried Stapelfeldt den Teckel in den Arm. Trost gab es von Klaus Weiberg. Die Zuschauer, die die Aktion verfolgt hatten, spendeten Beifall. Waldi, so wurde der Teckel vor Ort getauft, kam in eine wärmende Decke und wurde anschließend in die Tierauffankstation nach Kiekindemark gebracht. Alle hoffen, dass „Waldi“ von Herrchen oder Frauchen bereits vermisst wird. Der Hund trug ein Halsband, aber keine Marke. Den Kameraden dürfte der Einsatz in Erinnerung bleiben.

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erstellt am 27.Apr.2014 | 14:06 Uhr

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