Parchim : Votum für Kleingärten

Frank Junge (l., SPD) zu Gast im Regionalverband der Gartenfreunde Parchim. Karin Ritter, Cindy Schultz, Hans-Joachim Pellin vom Regionalverband sowie Wolfgang Böger vom SPD-Ortsverein Lübz und Jana Haak, Assistentin von Frank Junge (v.l.).
Frank Junge (l., SPD) zu Gast im Regionalverband der Gartenfreunde Parchim. Karin Ritter, Cindy Schultz, Hans-Joachim Pellin vom Regionalverband sowie Wolfgang Böger vom SPD-Ortsverein Lübz und Jana Haak, Assistentin von Frank Junge (v.l.).

Bundespolitiker diskutiert mit Parchimer Gartenfreunden

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08. März 2016, 21:00 Uhr

Der Bundestagsabgeordnete der SPD Frank Junge hat sich gestern im Regionalverband der Gartenfreunde Parchim mit Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes über das Kleingartenwesen in der Region informiert. Das Gespräch kam auf seinen Wunsch hin zustande. Themen waren die mögliche Novellierung des Bundeskleingartengesetzes, Leerstand in den Vereinen, eine mögliche finanzielle Unterstützung bei Rückbau von Flächen, die Altersstruktur in den Vereinen sowie die finanziellen Belastungen in den Vereinen.

Der Regionalverband, der sich für das Kleingartenwesen in der Region Parchim, Lübz, Plau und Crivitz sowie in etlichen Dörfern einsetzt, ist für die Modernisierung des Bundeskleingartengesetzes. Allerdings dürfte nicht das Gesetz als Ganzes aufgeschnürt werden, vielmehr sollte es an die heutigen Bedürfnisse und Möglichkeiten angepasst werden. Eine komplett neu gefasste Version wird abgelehnt, da dann möglicherweise etliche Sicherheiten wegfallen und damit das Kleingärtnern insgesamt gefährdet sein könnte.

Da ein Großteil der Flächen sich in kommunaler Hand befindet, müsse der Gesetzgeber auch berücksichtigen, dass die Gartenfreunde neben ihrem persönlichen Interesse öffentliches Grün bewirtschaften, welches in nicht unerheblichen Maße die Kommunen selber machen müssten. Auch über mögliche Hilfen bei der Beräumung und Aufgabe leerstehender Flächen wurde gesprochen. Der Regionalverband forderte im Interesse seiner Mitgliedsvereine die Politik auf, das Kleingartenwesen weiterhin zu fördern und die Mitwirkung auf den unterschiedlichen Ebenen zu sichern.

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