Domsühl : Von ganz unten aufgerappelt

Beschönigte nichts, sprach offen und ehrlich: Frank Plamp am Donnerstag im Gespräch mit Domsühler Schülern.
Beschönigte nichts, sprach offen und ehrlich: Frank Plamp am Donnerstag im Gespräch mit Domsühler Schülern.

Frank Plamp verbrachte 20 Jahre im Gefängnis: Wie er ein anderer Mensch geworden ist, darüber sprach er sehr offen mit Domsühler Schülern

svz.de von
06. März 2014, 15:36 Uhr

Marianne Grimm macht sich Sorgen. Die Sozialarbeiterin an der Domsühler Regionalschule kümmert sich nach der Schulzeit auch um den Jugendclub. „Grimmi“ wird sie liebevoll von den Schülern genannt und genießt großes Vertrauen. Da wird ihr schon einmal wie einer Beichtmutter eingestanden, dass Alkohol, Drogen, Gewalt oder Mobbing im Leben der Heranwachsenden durchaus präsent sind. „Das beschäftigt mich arg.“ Ein erhobener Zeigefinger nutze da aber ebenso wenig wie ermahnende Worte, lautet ihre Erfahrung. „Das geht bei den meisten zum einen Ohr rein und wirkungslos zum anderen Ohr wieder raus.“

Wirkung dagegen zeigte am Donnerstag der Auftritt von Frank Plamp. 20 seiner 46 Lebensjahre hat der Tattoo-Künstler im Gefängnis verbracht, wegen Einbruch, Diebstahl, Körperverletzung, Gefangenenmeuterei. Mit großer Offenheit und drastischen Worten schilderte Plamp den Neunt- und Zehntklässlern der Eldetalschule den Sog und die Wechselwirkung zwischen Alkoholmissbrauch und Gewalt.

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