Drenkow : Vielfalt auf dem Siebengiebelhof

Astrid Witt aus Damm war mit Taglilien aus dem eigenen Garten auf dem Land-und-Leute-Markt in Drenkow.
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Astrid Witt aus Damm war mit Taglilien aus dem eigenen Garten auf dem Land-und-Leute-Markt in Drenkow.

Gelungenes Markttreiben in Drenkow mit 28 Ausstellern. Viele Akteure aus der unmittelbaren Umgebung waren dabei.

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08. Mai 2017, 05:00 Uhr

28 Aussteller hatten sich am Sonntag zum Land-und-Leute-Markt auf dem Siebengiebelhof in Drenkow eingefunden. Freudig überrascht zeigte sich Ve-Anessa Spindler, die junge Bäuerin vom Biohof. „Ich bin sehr zufrieden“, so Ve-Anessa Spindler, als sich gleich zum Auftakt des Marktes etliche Besucher einstellten. Sie hoffe, dass noch mehr Gäste kommen.

Unter den Ausstellern des Marktes, der die ganze Vielfalt von ländlicher Lebenskunst, traditionellem Handwerk und regionalen Köstlichkeiten präsentieren sollte, fanden sich auch viele Akteure aus der unmittelbaren Umgebung.

So warb Hjördis Steiner, seit diesem Jahr Geschäftsführerin bei Kramer & Kutscher in Suckow, um neue Interessenten. In der Genossenschaft haben sich Erzeuger, Wiederverkäufer und Kunden aus Mecklenburg und Brandenburg zusammen geschlossen, um Interessenten mit hochwertigen und ökologischen Lebensmitteln zu versorgen. 30 bis 40 Kisten mit solchen Waren liefert die Genossenschaft mittlerweile pro Woche aus und hat ca. 130 Kunden, sagt Hjördis Steiner.

Mit ihren Taglilien war Astrid Witt aus Damm auf dem Siebengiebelhof - zusammen mit Ehemann Karl-Heinz. Das Hobby der Zucht dieser Blumen hat die Ehefrau erfasst und ist auch auf ihren Mann übergesprungen.

Ve-Anessa Spindler freute sich über die vielen Helfer bei der Vorbereitung des Marktes - darunter frühere Lehrlinge, ihre Familie, ihr Freund und Freunde. Aber auch der Lehrling, der derzeit auf dem Hof ist, und der Praktikant haben sich engagiert.

Die Milchkrise, die viele konventionelle Landwirte traf, hatte übrigens auf den Biohof keine Auswirkungen, sagt die Bäuerin. Denn der Käse, Quark und Joghurt vom Hof werde selbst vermarktet. Sie versuche künftig noch mehr Produkte in der Region abzusetzen, so die Biobäuerin.

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