Tierschutz : Viele Tiere vor qualvollem Ende bewahrt

Diese Katze wurde von einem Tierhasser angeschossen - und vom Verein gerettet.  Fotos: privat
Diese Katze wurde von einem Tierhasser angeschossen - und vom Verein gerettet. Fotos: privat

Seit vier Jahren kümmert sich am Lewitzrand ein Verein um herrenlose Katzen / 142 Tiere kastrieren lassen

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16. März 2015, 17:45 Uhr

Der jüngste Notfall liegt erst wenige Tage zurück: Mitstreiter des Vereins zum Schutz herrenloser Katzen bargen in der Parchimer Weststadt eine ausgezehrte, bis auf den Tod erschöpfte herrenlose Katze, die wahrscheinlich erst wenige Minuten vorher ihre fünf Welpen zur Welt gebracht und sich nun zum Sterben bereit gemacht hatte. Zwei Katzenjunge konnten nicht mehr gerettet werden. Die anderen drei Welpen und das Muttertier werden derzeit zuhause bei einer Tierfreundin Tag und Nacht gepflegt. Erfahrungsgemäß bedürfen solch schwere Fälle einer zwei- bis dreimonatigen Pflege, bevor überhaupt daran zu denken ist, sie zu vermitteln.

Solche Tierschicksale haben den Verein seit seiner Gründung am 1. März 2011 oft in Atem gehalten: in Rinnsteinen abgelegte oder in Pappkartons bei eisigen Temperaturen ausgesetzte Katzenbabys, Stubentiger, die jahrelang Teil einer Familie waren und dann einfach wie Müll entsorgt wurden, Katzen, die grausamen Quälereien ausgesetzt waren. Buchstäblich in letzter Sekunde retteten die Tierfreunde ein etwa zehn Wochen junges, bis auf die Knochen abgemagertes Kätzchen mit einer Schussverletzung im Auge. Es muss unsagbar gelitten haben. Insgesamt 124 Fundtieren konnte der Verein bis zum heutigen Tag ein neues Zuhause geben.
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