Parchim : Verschläft Parchim das Engel-Jahr?

Stadthistoriker Wolfgang Kaelcke forscht zu Engel seit Jahren und hält eine Ehrentafel am Giebelhaus für angemessen.  Fotos: Pätzold
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Stadthistoriker Wolfgang Kaelcke forscht zu Engel seit Jahren und hält eine Ehrentafel am Giebelhaus für angemessen. Fotos: Pätzold

Einer der größten Söhne der Stadt hat am 11. September 275. Geburtstag. Ideen und Vorschläge für Ehrung liegen auf dem Tisch

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30. Mai 2016, 21:00 Uhr

In wenigen Wochen steht in Parchim der 275. Geburtstag eines der bedeutendsten historischen Persönlichkeiten der Stadt an. Doch – und das ist schwer nachvollziehbar – bislang wird nur in einem kleinen Nebenzimmer des Stadtmuseums daran mit einer Sonderausstellung erinnert. Es geht um Johann Jakob Engel, am 11. September 1741 im Giebelhaus am Alten Markt geboren, später Direktor des Berliner Nationaltheaters und bedeutender Aufklärer des 18. Jahrhunderts. Als Mitglied der Akademie der Künste (ab 1787) nahm Johann Jacob Engel in Berliner in Schriftstellerkreisen einen gewichtigen Platz ein und galt als Wegbereiter der modernen Erzähltheorie. Er wurde auf einer Stufe mit Schiller, Goethe, Herder und Garve hoch geschätzt.

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