Vor der Entscheidung : Varianten für ersten „Bürgerspielplatz“

Variante 3: Turm-Hügel im Zentrum  Zeichnung: Büro Proske
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Variante 3: Turm-Hügel im Zentrum Zeichnung: Büro Proske

Am 8. April um 19 Uhr öffentliche Diskussion über Pläne für Anlage am Rabensoll

svz.de von
02. April 2014, 13:41 Uhr

Wie kann der neue Spielplatz am Rabensoll aussehen? Mit Spannung erwarten Anwohner und vor allem Kinder und Jugendliche, was sich die Planer ausgedacht haben. Noch bevor die Varianten des renommierten Landschaftsarchitekten Matthias Proske aus Schwerin, der sich bereits mit Projekten zur Bundesgartenschau einen Namen gemacht hat, am Dienstag (8. April, 19 Uhr) im Rathaus auf den Tisch kommen, stellen wir die Entwürfe vor.

„Ich bin zuversichtlich, dass am Rabensoll ein attraktiver Spielplatz entsteht“, meint Karola Kimmen, seit 27 Jahren für Spielplätze in der Stadt zuständig. Sie hat die seit einigen Tagen vorliegenden Entwürfe gründlich auf ihre Machbarkeit geprüft.

Variante 1: Der bisherige Bolzplatz wird verlegt und eine große Spielkombination überspannt das Gelände. „Das wäre nicht unproblematisch aus Sicht der Verkehrssicherungspflicht und der späteren Unterhaltung“, gibt die Fachfrau zu bedenken.

Variante 2: Die vorhandene Betonplatte verschwindet und weicht einer Spielkombination, Es gibt Unterstände und Flachkletterelemente. „Das ist für die Oma, die mit dem Enkel kommt ebenso interessant wie für andere Kinder“, meint Karola Kimmen. Auch an die Fahrräder ist geacht, wie es Anwohner vorschlagen.

Variante 3: Streetballanlage und ein Rutschen-Turmhügel prägen den Platz. „Sehr interessant“, so die Expertin.

Am Montag soll eine Grundsatzentscheidung zusammen mit den Bürgern fallen. Dabei ist denkbar, das eine oder andere Spielgerät umzusetzen. „Der finanzielle Rahmen ist mit 50 000 Euro eng“, gibt Karola Kimmen zu bedenken. Schon im Sommer könnte hier gebaut werden.


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