Künstler für Schüler : Urformen der Kunst nachgespürt

Die Künstlerin Takwe Kaenders (l.) weihte die Pestalozzischüler in die Kunst der Metallbearbeitung ein. Fotos: Horst Kamke
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Die Künstlerin Takwe Kaenders (l.) weihte die Pestalozzischüler in die Kunst der Metallbearbeitung ein. Fotos: Horst Kamke

Sechstklässler der Pestalozzischule in Parchim schufen mit Takwe Kaenders ein tolles Werk

svz.de von
23. April 2015, 17:15 Uhr

Auch die Parchimer Pestalozzischule kam in den Genuss des landesweiten Projekts „Künstler für Schüler“. Eine Woche lang spürten die 13 Sechstklässler von Ines Lange den „Urformen der Kunst“ nach und brachten das, was sie außerhalb ihrer Schule in der freien Natur vorgefunden hatten, nach innen für ein Gesamtkunstwerk ein.

Die Metall-Künstlerin Takwe Kaenders (Rothener Hof) hatte die Förderschüler mit Bildern von Karl Blossfeldt auf die Thematik eingestimmt. Der Fotograf (1865 – 1932) war vor allem durch seine formal strengen, sachlichen Pflanzenbilder im gleichnamigen Bildband „Urformen der Kunst (1928)“ bekannt geworden. „Weitere Bücher verdeutlichten, welche Künstler wie von den Vorbildern in der Natur profitiert haben“, erläuterte Takwe Kaenders.

Bei den Exkursionen habe dann jedes Kind seine persönliche Lieblingsform gefunden: Samenkapseln wie kleine Boote, Steine, Muscheln, Schneckenhäuser, Ahornschoten, die Zangen von Flusskrebsen, die eigenen Hände. Auf dieser Grundlage wurden dann zuerst Zeichnungen und Papiermodelle angefertigt. Diese Entwürfe mussten dann in Metallarbeiten umgesetzt werden – mit der Metallschere ausschneiden, mit dem Lötkolben zusammenfügen.

 

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