Groß Godems : Tolle Bilder beim Festumzug

Bunt geschmückter Musikschulwagen vom Förderverein der Grundschule
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Bunt geschmückter Musikschulwagen vom Förderverein der Grundschule

Neben Einwohnern aus dem Jubiläumsdorf trugen auch viele Mitwirkende aus den Nachbargemeinden zum Umzug bei der 725-Jahr-Feier bei

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13. Juni 2016, 05:00 Uhr

Tolle Bilder beim Festumzug zur 725-Jahr-Feier in Groß Godems: Willi Rohde (74), der Organisator des Umzugs, sprach an alle Mitwirkenden ein Dankeschön in das Mikrofon, als Samstagmittag die letzten Fahrzeuge an der Schule vorbei gerollt waren. Über rund 60 Bilder konnten sich die Zuschauer freuen. Und an vielen Mitwirkenden in historischen Kostümen. Willi Rohde selbst war als Abschnittsbevollmächtigter, also als früherer Dorfpolizist, auf dem Krad unterwegs. Die vielen Menschen im Festumzug kamen nicht nur aus dem Jubiläums-Ort, sondern auch aus Dörfern in der Nachbarschaft.

Ganz vorne gab eine Gruppe in Mittelaltertacht das Tempo an. Dazu zählten neben Kathleen Prange gleich drei Generationen aus der Familie Baase: Angelika, die bis heute in Godems lebt; ihr Sohn Ronny, der eigens aus Hamburg gekommen war; die beiden Enkel Marlon und Leony. Und gleich daneben, zuständig für die Versorgung, war Schwester Julia, die heute in Parchim lebt. „Ich habe hier schließlich 19 Jahre gewohnt“, sagt Ronny Baase. Es sei schön, alte Bekannte wiederzusehen. „Der Zusammenhalt ist toll“, sagt seine Mutter.

Eine der wichtigsten Figuren im Umzug, den einst stärksten Mann der Welt Carl Abs aus Groß Godems, stellte der Kraftsportler Mirko Klatt aus der Nachbargemeinde Karrenzin dar. „Wir waren schon vor 25 Jahren in Begleitung von Carl Abs hier“, erinnert Manfred Seling, der unmittelbar hinter ihm läuft. Denn auch zur 700-Jahrfeier von Godems habe der LSV 85 Herzfeld einen Part beim Festumzug gestaltet. Dieses Mal dabei waren auch Hans-Dieter Jastram, Rainer Jastram, Mathias Seling und Wilfried Kluth. Einige der Männer turnten beim letzten Godemser Jubliäum noch als Kinder an einem Reck.

Die Trachtengruppe aus Herzfeld, die Wollmäuse aus Stolpe, die vielen Auswärtigen wie auch Einheimischen, die Feuerwehren, Vereine und Firmen – die Aufzählung der abwechslungsreichen Bilder und Festwagen ließe sich noch lange fortsetzen.

An den Mitwirkenden erfreuten sich auch die Familien, die ihre Vorgärten an diesem Samstag zu Zuschauertribünen umfunktioniert hatten. Häuser waren festlich geschmückt. Selbst eines, wo gerade an der Fassade gearbeitet wird und ein Gerüst steht. Silvio Hoop und seine Familie hatten hier einfach Strohpuppen als Bauarbeiter platziert.

Wer diesen Umzug nicht gesehen hat, der hat etwas verpasst. Aber zum Glück soll es demnächst noch einen Film zur Erinnerung geben. Franz Dobenecker und Konstantin Rosan, die sonst Schulveranstaltungen an ihrem Gymnasium in Parchim aufnehmen, waren während des Festes am Wochenende mit der Kamera unterwegs. Sie wollen die besten Szenen zu einem Film zusammenschneiden.

(Weitere Informationen und Bilder von der 725-Jahr-Feier finden Sie in der Printausgabe und im E-Paper)


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