Wirbel vor Spielzeit-Start : Theater nur noch Spielstätte?

Vor der Eldemühle:  Rolf Christiansen (m.), Thomas Ott-Albrecht (2.v.r.) mit lokalen Akteuren.
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Vor der Eldemühle: Rolf Christiansen (m.), Thomas Ott-Albrecht (2.v.r.) mit lokalen Akteuren.

Steht Produktionsort Parchim infrage? / Kreis dementiert / Kaufvertrag für Elde-Mühle kurz vor Abschluss

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18. September 2015, 16:24 Uhr

Welch ein Wirbel zum Auftakt der neuen Theater-Spielzeit in Parchim: Eine Passage im gedruckten Bericht des Landrats für die Kreistagsmitglieder stellt den Produktionsstandort Parchim infrage, spricht nur noch von Spielstätte. Für den Landkreis dementierte der Beigeordnete Andreas Neumann gestern auf Nachfrage umgehend: „Ein produzierendes Kinder- und Jugendtheater bleibt in Parchim.“ Fast untergegangen wäre in der Aufregung die gute Nachricht: Noch im September wird der Kaufvertrag für den neuen Theaterstandort Elde-Mühle beim Notar beurkundet.

Thomas Ott-Albrecht, Intendant des Mecklenburgischen Landestheaters, sieht die Diskussion unaufgeregt: „Vor dem Hintergrund der aktuellen Verhandlungsergebnisse halte ich es für wichtig, rational und konstruktiv zu agieren. Dabei stehen meinerseits sowohl die Mitarbeiterinteressen als auch die künstlerische Zukunft des produzierenden Standortes Parchim im Mittelpunkt. Klares Ziel ist es, eine signifikante Aufwertung des Theaterstandortes mit dem Einzug in die Eldemühle und der Ansiedelung zusätzlicher Sparten zu verbinden.“

Immerhin investieren Kreis, Stadt und Land rund acht Millionen Euro in den Umbau der Elde-Mühle zum neuen Theaterstandort. Das Landestheater musste im Januar 2014 seine marode Hauptbühne sperren. Seitdem sind mehrere Varianten diskutiert und untersucht worden. Am ursprünglichen Standort wären die Sanierungs-Kosten ohne großen Raumgewinn aus dem Ruder gelaufen.

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