Premiere : Theater als Bewerbungstraining

Klassisches Thema modern umgesetzt: Elf Arbeitssuchende probten ein halbes Jahr, jetzt war Premiere.
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Klassisches Thema modern umgesetzt: Elf Arbeitssuchende probten ein halbes Jahr, jetzt war Premiere.

Junge und reife Arbeitssuchende aus Parchim erarbeiteten gemeinsam ein Bühnenstück: „Iphigenia und das arbeitslose Elend in Aulis“

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19. April 2015, 16:38 Uhr

Was kann dabei herauskommen, wenn man einer wahllos zusammengewürfelten Truppe von Langzeitarbeitslosen ein professionelles Theatertraining spendiert und ihnen ein halbes Jahr Zeit lässt? „Iphigenia und das arbeitslose Elend in Aulis“ ist das Theaterstück untertitelt, das in der Parchimer Tanzschule Röber gleich zweimal aufgeführt wurde.

Elf Arbeitssuchende im Alter bis 30 Jahre und dann über 50 hatten sich sechs Monate lang in eine griechische Tragödie um das Schicksal von Iphigenia hineingekniet und sie sprachlich und dramaturgisch der heutigen Zeit angepasst. Von der Projektfabrik Witten, dem Jobcenter Ludwigslust-Parchim und der Berufsbildungsstätte „Start“ betreut, entstand unter der Regie der Theaterpädagogin Sigrid Maria Schnückel eine spektakuläre Inszenierung mit einigen Überraschungseffekten.

 

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